Mordfall in Madrid: Verdächtiger nach Ermordung ukrainischen Anwalts in Deutschland festgenommen
Nach Mord an ukrainischem Politiker: Mann festgenommen - Mordfall in Madrid: Verdächtiger nach Ermordung ukrainischen Anwalts in Deutschland festgenommen
Ein Mann, der beschuldigt wird, den ukrainischen Anwalt Andriy Portnow im vergangenen Jahr in Madrid ermordet zu haben, ist in Deutschland festgenommen worden. Der Verdächtige, der als Klodian P. identifiziert wurde, wurde in Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) im Rahmen einer gemeinsamen Operation spanischer und deutscher Behörden in Gewahrsam genommen. Portnow, ein ehemaliger Berater des ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowytsch, war bei Tageslicht in der Nähe einer internationalen Schule in der spanischen Hauptstadt erschossen worden.
Andriy Portnow wurde am 21. Mai 2025 vor der American School of Madrid durch Schüsse getötet. Augenzeugen berichteten von einem einzelnen Angreifer, der fünfmal gefeuert habe, wobei mehrere Schüsse Portnow in den Kopf trafen. Die Bluttat erschütterte sowohl spanische als auch ukrainische Beamte angesichts von Portnows prominenter juristischer und politischer Laufbahn.
Spanische Ermittler nutzten DNA-Spuren, Fingerabdrücke und Überwachungsaufnahmen, um die Identität des Verdächtigen zu bestätigen. Klodian P. war zunächst am 15. Januar 2026 in Barcelona festgenommen worden, bevor er mit dem Mord in Madrid in Verbindung gebracht wurde. Ein Europäischer Haftbefehl und ein Ermittlungsersuchen ermöglichten den Behörden, seine Wohnung zu durchsuchen.
Portnow war eine umstrittene Figur in der Ukraine. Von 2010 bis 2014 diente er als Berater und stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung unter Janukowytsch und spielte eine zentrale Rolle bei Justizreformen. Nach Janukowytschs Sturz 2014 floh Portnow nach Russland, kehrte aber 2019 in die Ukraine zurück. In den Monaten vor seinem Tod gewann er Klagen gegen ukrainische Medien, die ihn als "prorussisch" bezeichnet hatten.
Nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine 2022 verließ Portnow das Land in Richtung Westen. Seine Ermordung in Madrid wird weiterhin untersucht, wobei die Behörden mögliche politische Motive prüfen.
Die Festnahme von Klodian P. stellt einen bedeutenden Schritt in den Ermittlungen zu Portnows Tod dar. Spanische und deutsche Polizei arbeiten weiterhin zusammen, werten Beweismaterial aus und prüfen mögliche Verbindungen zu weiteren politischen Spannungen. Der Fall zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich – nicht nur wegen Portnows Verbindungen zur früheren ukrainischen Regierung, sondern auch aufgrund seiner juristischen Auseinandersetzungen vor seinem gewaltsamen Tod.
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