Gefälschte DB-Plakate für kostenlose Bahnfahrten sorgen für Aufsehen
Gefälschte DB-Plakate für kostenlose Bahnfahrten sorgen für Aufsehen
Gefälschte Plakate, die kostenlose Zugfahrten bewerben, sind an über 20 deutschen Bahnhöfen aufgetaucht. Die Aktion der Aktivistengruppe Widerstands-Kollektiv ahmt das offizielle Design der Deutschen Bahn nach, um für einen fahrpreisfreien ÖPNV zu werben. Das Unternehmen bezeichnete die Kampagne als betrügerisch und prüft nun rechtliche Schritte.
Die Aktivisten brachten die irreführenden Plakate ohne Genehmigung an und nutzten dabei Designs, die den offiziellen Werbematerialien der Deutschen Bahn zum Verwechseln ähnlich sehen. Parallel dazu schalteten sie eine Website, bahn-kostenlos.info, auf der sie sogenannte Null-Euro-Tickets beworben. Die Gruppe betont, ihr Ziel sei es, eine Debatte über die Umverteilung von Mitteln – weg von Dienstwagenprivilegien hin zum öffentlichen Verkehr – anzustoßen, nicht aber gegen Gesetze zu verstoßen.
Das für die Plakatierung an den Bahnhöfen zuständige Werbeunternehmen Ströer bestätigte, dass die unautorisierten Materialien bereits entfernt wurden. Die Deutsche Bahn wies die Kampagne umgehend zurück, nannte sie täuschend und warnte vor möglichen rechtlichen Konsequenzen. Adbusting – das Verändern oder Ersetzen von Werbung für politische Botschaften – kann strafbar sein, wenn dabei originale Plakate beschädigt oder unsachgemäß behandelt werden, wie etwa in einem Berliner Fall aus dem Jahr 2019, in dem Aktivisten mit Strafen konfrontiert wurden.
Unterdessen hat die Bundesregierung keinen flächendeckend kostenlosen Nahverkehr eingeführt. Stattdessen wurde das günstige Deutschlandticket ausgebaut, wobei über Verbesserungen wie Fälschungssicherheit und den Verzicht auf Ausweiskontrollen diskutiert wird. Vorschläge von Parteien wie CDU und Grünen sehen subventionierte Tickets für Studierende, Auszubildende, Schüler:innen und Ehrenamtliche vor. Eine Initiative des Petitionsausschusses unterstützt zudem digitale Gutscheine für Menschen mit Behinderungen. Konkrete Pläne für einen komplett kostenfreien Verkehr gibt es jedoch nicht; weitere Beratungen sollen auf der Verkehrsministerkonferenz in Lindau am 25. und 26. März 2026 stattfinden.
Die gefälschten Plakate wurden inzwischen entfernt, und die Deutsche Bahn prüft rechtliche Optionen. Die Aktivisten bestehen darauf, dass es sich bei ihrer Aktion um eine Form des Protests und nicht um Betrug handle. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Diskussionen über die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs, doch mit kurzfristigen politischen Änderungen ist nicht zu rechnen.
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