Massiver Fan-Boykott nach gewaltsamen Auseinandersetzungen vor Gladbach gegen Bayern

Leni Herrmann
Leni Herrmann
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Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Stadtbrücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration.Leni Herrmann

Massiver Fan-Boykott nach gewaltsamen Auseinandersetzungen vor Gladbach gegen Bayern

Spannungen vor dem Bundesliga-Spiel Borussia Mönchengladbach gegen den FC Bayern München am 1. März 2026

Vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München am 1. März 2026 kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Auswärtsfans, die in einem massenhaften Boykott des Spiels gipfelten. Gegen 29 Bayern-Anhänger werden nun Strafverfahren eingeleitet, da sie sich angeblich gewaltsam Zugang zum Stadion verschafft haben sollen. Der Vorfall hat die Gräben zwischen Fangruppen und Behörden weiter vertieft.

Die Unruhen begannen bereits vor Anpfiff, als die Polizei Bayern-Fans vorwarf, sie hätten versucht, die Einlasskontrollen zu durchbrechen und Ordner angegriffen. Die Behörden behaupten, die Anhänger hätten die Sicherheitskräfte überrannt, woraufhin gegen 29 Personen wegen Hausfriedensbruchs Anzeige erstattet wurde. Die Ultras des FC Bayern wiesen jedoch jede organisierte Gewalt von sich und warfen stattdessen der Polizei vor, übermäßig hart vorgegangen zu sein. Sie berichteten von Dutzenden Verletzten, von denen einige im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Aus Protest boykottierten zahlreiche Bayern-Fans das Spiel, sodass der Gästeblock im Borussia-Park ungewöhnlich leer blieb. Fahnen und Transparente fehlten, und viele Ultras blieben dem Spiel komplett fern. Mönchengladbachs eigene Fangruppen zeigten sich solidarisch und hielten ein Banner mit der Aufschrift "Freiheit für Auswärtsfans in Mönchengladbach" hoch.

Der Vorfall reiht sich in frühere Konflikte ein, etwa als aktive Borussia-Dortmund-Fans sich weigerten, zum Auswärtsspiel in der Champions League nach Bergamo zu reisen. Die Polizei hatte mehreren Anhängern die Ausreise aus Deutschland nach Italien verweigert, was den Boykott auslöste. Nun fordern beide Fangruppen eine bessere Behandlung von Auswärtsfans.

Die Folgen der Auseinandersetzungen belasten 29 Bayern-Anhänger mit juristischen Konsequenzen, während die Fangruppen die Darstellung der Polizei weiterhin bestreiten. Da beide Seiten unnachgiebig bleiben, unterstreicht der Konflikt die anhaltenden Spannungen zwischen Fans und Sicherheitskräften bei hochkarätigen Spielen. Der Boykott und die Solidaritätsbekundungen deuten darauf hin, dass bei künftigen Begegnungen mit weiteren Unruhen zu rechnen ist.

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