Dortmunds Champions-League-Aus reißt Millionenloch in die Vereinsplanung
Dortmunds Champions-League-Aus reißt Millionenloch in die Vereinsplanung
Borussia Dortmunds frühes Ausscheiden in den Champions-League-Playoffs hinterlässt ein finanzielles Loch
Der vorzeitige Abschied von Borussia Dortmund aus den Champions-League-Spielen stellt den Verein vor erhebliche finanzielle Probleme. Der BVB hatte darauf gesetzt, die K.-o.-Phase zu erreichen – mit geplanten Einnahmen von bis zu 60 Millionen Euro für die Saison. Doch nach der vernichtenden Niederlage gegen Atalanta Bergamo sind diese Pläne nun geplatzt.
Dortmund war mit Selbstvertrauen in die Champions-League-Heute gegangen, nachdem das Team das Hinspiel gegen Atalanta Bergamo mit 2:0 gewonnen hatte. Doch die 1:4-Niederlage im Rückspiel beendete die Champions-League-Tabelle bereits vor der Gruppenphase. Das Ausscheiden bedeutet nicht nur das Verpassen einer Prämie von 11 Millionen Euro allein für das Erreichen des Achtelfinals.
Noch vor der Niederlage hatte Sportdirektor Sebastian Kehl eingeräumt, dass die finanzielle Planung des Vereins stark von den Einnahmen aus der Champions League abhing. Bei einer erwarteten Spanne zwischen 5 Millionen Euro Gewinn und 5 Millionen Euro Verlust klärt sich nun, dass das frühe Ausscheiden ein Minus von 12 bis 22 Millionen Euro an entgangenen Einnahmen hinterlässt. Kehl bezeichnete das Ergebnis später als "extrem enttäuschend" und betonte, wie sehr der Verein auf den europäischen Erfolg gesetzt hatte.
In dieser Saison hatte Dortmund in den europäischen Wettbewerben höher gesteckt als je zuvor. Nach einem Budget von nur 20 bis 30 Millionen Euro für die Europa League 2022/23 und 40 Millionen Euro für die Champions-League-Spiele 2019/20 waren für 2023/24 Einnahmen von 50 bis 60 Millionen Euro veranschlagt worden – getrieben von einer tieferen Turnierteilnahme und höheren UEFA-Prämien. Diese Ambitionen zerbrachen mit der Niederlage gegen Atalanta.
Nun bleibt Dortmund nur noch die Bundesliga, in der der BVB aktuell auf Platz zwei liegt – acht Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Bayern München. Das frühe Ausscheiden im DFB-Pokal bedeutet, dass in dieser Saison keine weiteren Titel mehr möglich sind.
Der finanzielle Rückschlag trifft den Verein zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Ohne die Einnahmen aus der Champions League muss Dortmund nun seine Haushaltsplanung anpassen. Der Fokus liegt nun vollständig auf der Bundesliga, wo der Rückstand auf Bayern München beträchtlich ist. Da keine anderen Wettbewerbe mehr anstehen, hängt der Erfolg der Saison allein von den Leistungen in der nationalen Meisterschaft ab.
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