31 March 2026, 02:05

Mönchengladbach modernisiert Heizungen in zwölf Schulen bis 2028

Stadtpanorama mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, das Solarpanels auf einem Dach zeigt, was den Einsatz von erneuerbarer Energie anzeigt.

Mönchengladbach modernisiert Heizungen in zwölf Schulen bis 2028

Mönchengladbach hat Pläne zur Modernisierung der Heizsysteme in zwölf Schulen zwischen 2026 und 2028 vorgelegt. Der aktuelle Energiebericht der Stadt zeigt zudem steigende Kosten bei stabil bleibendem Verbrauch in kommunalen Gebäuden auf. Die Verantwortlichen setzen nun auf Sanierungen, um Emissionen zu senken und die Effizienz zu steigern.

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Der Energiebericht 2024 umfasst über 350 Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern. Schulen allein machten dabei 49 Prozent des Stromverbrauchs und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs in diesen Immobilien aus. Trotz Effizienzbemühungen blieb der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.

Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung kostete 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Ausgaben durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Gleichzeitig stiegen die gesamten Energiekosten der Stadt 2024 um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro. Der Stromverbrauch blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden konstant, doch der Heizölverbrauch erhöhte sich von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden.

Weitere Verbesserungen sind im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt geplant. Das Gebäudemanagement Mönchengladbach (gmmg) wird alte Stromzähler durch digitale Systeme ersetzen und zudem Wasser- und Wärmezähler in einer gemeinsamen Datenplattform zusammenführen. Ziel ist es, die Überwachung zu vereinfachen und Verschwendung in den kommenden Jahren zu reduzieren.

Der Energiebericht der Stadt zeigt sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte auf. Während der Verbrauch stabil blieb, deuten steigende Kosten und geplante Modernisierungen auf einen verstärkten Fokus auf langfristige Effizienz hin. Die Heizungssanierungen in Schulen und die Einführung digitaler Zähler sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre beginnen.

Quelle