Gregor Kobel bleibt stabiler Fels in Dortmunds Umbruchphase
Borussia Dortmund steht vor einer Saison des Umbruchs, in der Schlüsselspieler den Verein verlassen und sich die Führungsstrukturen verschieben. Gregor Kobel, seit 2021 Stammtorhüter des BVB, bleibt zwar eine zentrale Figur, hat jedoch deutlich gemacht, dass er über seine aktuellen Aufgaben hinaus keine zusätzliche Verantwortung anstrebt.
In der kommenden Spielzeit wird er zum zweiterfahrensten Spieler hinter Mannschaftskapitän Emre Can aufrücken – bedingt durch die Abgänge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan.
Kobel übernahm zunächst unter Can das Amt des Vizekapitäns, bevor Brandt ihn in dieser Position während der Amtszeit von Trainer Nuri Şahin ablöste. Als Nico Schlotterbeck zum Verein zurückkehrte, wurde er zum ersten Stellvertreter hinter Can ernannt, während Kobel als zweiter Stellvertreter fungierte – eine Rolle, die er seither innehat.
Trotz der Abgänge von Brandt, Süle und Özcan erwartet der Schweizer Schlussmann keine grundlegenden Veränderungen in der Verteilung der Führungsaufgaben. Er betont, nicht aktiv nach mehr Einfluss "drängen" zu wollen, könnte aber auf natürliche Weise etwas mehr Verantwortung übernehmen.
Mit einem Vertrag bis 2028 bleibt Kobel eine langfristige Konstante im Team. Sein Fokus liegt weiterhin auf der Leistung und nicht auf formalen Titeln – auch wenn der BVB eine Phase des Wandels durchläuft.
Der sommerliche Umbruch wird sowohl den Kader als auch die Hierarchien im Verein neu prägen. Kobels stabile Präsenz als zweiter Stellvertreter sorgt für Kontinuität, während seine Erfahrung für Can eine wichtige Stütze sein wird. Nun gilt es, neue Spieler zu integrieren und sich an eine veränderte Dynamik – auf und neben dem Platz – anzupassen.






