31 March 2026, 00:06

Dortmund gründet Sonderkommission gegen steigende Gewaltkriminalität

Plakat mit der Überschrift "Präsident Bidens Strategie zur Prävention von Waffengewalt" mit einer Stadtlandschaft im Hintergrund.

Dortmund gründet Sonderkommission gegen steigende Gewaltkriminalität

Dortmund startet Sonderkommission zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität

Die Stadt Dortmund hat eine neue Spezialeinheit ins Leben gerufen, um der wachsenden Gewaltkriminalität entgegenzutreten. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen seit dem Ende der Pandemie. Drei Staatsanwälte werden sich künftig gezielt mit Wiederholungstätern, häuslicher Gewalt und Angriffen auf Polizeibeamte befassen.

Die Kommission wird ihren Schwerpunkt am Dortmunder Hauptbahnhof haben, einem Bereich, der bereits durch das bestehende Fokus-Präsenzkonzept abgedeckt wird. Die neue Einheit bringt nun eine strafverfolgende Komponente ein und arbeitet eng mit der Justiz zusammen, um die Durchsetzungskraft zu stärken. Polizepräsident Gregor Lange betonte, das Ziel sei es, Straftatmuster schneller zu erkennen, Täter konsequenter zu verfolgen und den Opferschutz zu verbessern.

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Die Initiative ist Teil einer umfassenden Sicherheitsstrategie, zu der auch Videoüberwachung an Brennpunkten, gezielte Streifen und ein Messerverbot gehören. Ähnliche Spezialeinheiten wie die 2015 gegründete Soko Rechte haben in der Vergangenheit bereits Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung gezeigt. Zwar ging die Gesamtzahl der Straftaten zu Beginn des Jahres 2025 zurück, doch bleibt die Gewaltkriminalität eine Priorität für die Stadt.

Die Dortmunder Staatsanwaltschaft hat drei zusätzliche Staatsanwälte abgestellt, um die Kommission zu unterstützen. Ihre Aufgabe wird es sein, alle rechtlichen Mittel gegen Gewalttäter auszuschöpfen und so die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Gerichten zu festigen.

Die neue Einheit erweitert Dortmunds Bemühungen, Gewaltkriminalität durch eine engere Verzahnung von Ermittlungsbehörden und Staatsanwaltschaft einzudämmen. Mit dem Fokus auf Hochrisikogebiete und Wiederholungstäter strebt die Stadt an, die Fallzahlen zu senken und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen. Die Strategie baut auf früheren Erfolgen auf und reagiert zugleich auf den jüngsten Anstieg gewalttätiger Delikte.

Quelle