DMEXCO 2024: Wie deutsche Führungskräfte künstliche Intelligenz bewerten
Lara LangeDMEXCO 2024: Wie deutsche Führungskräfte künstliche Intelligenz bewerten
DMEXCO: Digital-Marketing- und Technologie-Event kehrt im September 2024 nach Köln zurück
Am 18. und 19. September 2024 findet die DMEXCO, die führende Fachmesse für Digitalmarketing und Technologie, wieder in Köln statt. Im Vorfeld der Konferenz zeigt eine neue Umfrage: Die Meinungen deutscher Führungskräfte zur wirtschaftlichen Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) sind gespalten.
Fast die Hälfte der Befragten (46,5 %) erwartet, dass KI die wirtschaftliche Leistung Deutschlands in den kommenden Jahren verbessern wird. Davon rechnen 17 % sogar mit einem „deutlichen Aufschwung“ durch die Technologie. 23,8 % glauben jedoch, dass KI keinen direkten Einfluss auf das Wachstum haben wird, während 14,5 % negative Auswirkungen auf die Wirtschaft befürchten.
Altersunterschiede prägen die Einschätzungen Besonders optimistisch sind Führungskräfte zwischen 40 und 49 Jahren: 52,6 % von ihnen sehen in KI einen Treiber für wirtschaftliches Wachstum – im Vergleich zu nur 43,7 % der unter 30-Jährigen. Jüngere Manager zeigen sich hingegen besorgter über die Regulierung: 32 % der unter 30-Jährigen wünschen sich weniger Einschränkungen für KI, während nur 22,6 % der 40- bis 49-Jährigen dieser Meinung sind. Zudem fürchten 31,8 % der jüngeren Führungskräfte, Deutschland könnte im globalen KI-Wettlauf zurückfallen – eine Sorge, die nur 10 % der älteren Entscheider teilen.
Forderungen nach mehr Zusammenarbeit und weniger Bürokratie Um die KI-Entwicklung zu fördern, setzen 34,1 % der Führungskräfte auf eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft. 27,3 % fordern die Politik auf, bestehende Regulierungen abzubauen, um der Branche mehr Spielraum zu geben.
Die Umfrage spiegelt eine Mischung aus Zuversicht und Skepsis wider: Während die einen in KI ein großes wirtschaftliches Potenzial sehen, warnen andere vor Risiken. Besonders junge Führungskräfte plädieren für weniger Hindernisse und mehr Kooperation. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die anstehenden Diskussionen auf der DMEXCO in Köln.






