Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe: Solingen gedenkt und baut Warnsysteme aus
Lea WagnerZwei Jahre nach der Flutkatastrophe: Solingen gedenkt und baut Warnsysteme aus
Ingo Schäfer, Mitglied des Deutschen Bundestags, gedachte zum zweiten Jahrestag der Flutkatastrophe 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit einer Stellungnahme. Die Naturkatastrophe hatte besonders Teile von Solingen schwer getroffen, darunter die Ortsteile Unterburg, Rüden, Ittertal, Hasenmühle, Kohlfurth sowie das Morsbachtal in Remscheid.
Schäfer betonte die Fortschritte beim Hochwasserwarnsystem in Solingen entlang der Wupper. Er unterstrich, wie entscheidend frühzeitige Warnungen für den verbesserten Bevölkerungsschutz und die Vermeidung weiterer Todesopfer seien. Zudem soll die Bundesregierung noch 2023 das Gesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Gesetz) verabschieden, um die Versorgung mit essenziellen Dienstleistungen abzusichern.
Am 15. Juli 2023 veranstaltete die Caritas Solingen auf der Wupperinsel in Unterburg eine Gedenkveranstaltung. Ihre Hochwasserhilfsstelle bietet weiterhin vor Ort Unterstützung an, darunter spezielle Hilfsangebote für Kinder, die durch die Katastrophe traumatisiert wurden. Schäfer forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Hilfsorganisationen.
Die Wiederaufbauarbeiten dauern an, und Betroffene sowie Einsatzkräfte benötigen weiterhin zusätzliche Hilfe. Die Flut von 2021 hat in der Region tiefe Spuren hinterlassen. Die Bemühungen, Warnsysteme und Infrastruktur zu verbessern, zielen darauf ab, Risiken bei künftigen Katastrophen zu verringern. Gemeinden und Organisationen arbeiten weiterhin Hand in Hand, um die Erholung voranzutreiben und die Vorsorge zu stärken.
