Zanders-Gelände bekommt grünes Licht für Abriss und Öko-Energieversorgung
Leni HerrmannZanders-Gelände bekommt grünes Licht für Abriss und Öko-Energieversorgung
Die Pläne für das Zanders-Gelände in der Stadt nehmen konkrete Formen an: Wichtige Entscheidungen zu Abrissarbeiten und der Energieversorgung stehen fest. Ein neues Energieunternehmen wird die erneuerbare Stromversorgung für das Areal übernehmen, während langwierige Beratungen schließlich zu Genehmigungen für die Renaturierung eines Bachlaufs und den Abriss von Gebäuden führten.
Der Ausschuss gab grünes Licht für den Vorschlag zur Gründung eines Energieunternehmens, der energy GL GmbH, in Partnerschaft mit der Belkaw. Dieses Unternehmen wird die nicht-fossile Energieversorgung des Zanders-Geländes steuern. Der Antrag wurde mit Mehrheit angenommen, wenn auch unter bestimmten Auflagen.
Nach ausführlichen Debatten über Klimafolgen und finanzielle Aspekte billigte der Ausschuss zudem ein Konzept zur Freilegung des Bachs. Der Wasserlauf soll künftig von Norden nach Südosten durch das Gelände fließen. Parallel dazu wurde der Abriss von Nebengebäuden bestätigt – die Kostenschätzungen der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) belaufen sich hier auf 7,4 Millionen Euro.
Ebenfalls einmütig beschlossen wurde der Abriss der ehemaligen Tischlerei an der Hauptstraße. Die schwere Belastung des Gebäudes mit Schadstoffen ließ keine Alternative zur Entsorgung zu.
Die Neugestaltung des Zanders-Geländes schreitet mit klaren Schritten voran: Das neue Energieunternehmen sichert eine nachhaltige Stromversorgung, während die Renaturierung des Bachs und die Abrissarbeiten den Weg für ein modernes Stadtquartier ebnen. Kosten und Umweltaspekte bleiben dabei zentrale Faktoren im Planungsprozess.






