Walking Football erobert Viersen: Fußball ohne Hektik, aber mit Leidenschaft
Lara LangeWalking Football erobert Viersen: Fußball ohne Hektik, aber mit Leidenschaft
Eine langsamere, aber nicht weniger wettbewerbsorientierte Variante des Fußballs gewinnt in Viersen an Beliebtheit: Walking Football. Die auf Sicherheit und Barrierefreiheit ausgelegte Sportart spricht sowohl Anfänger als auch erfahrene Spieler an. Sie bietet eine Möglichkeit, den Fußballsport ohne die Intensität und Verletzungsrisiken des klassischen Spiels zu genießen.
Walking Football folgt angepassten Regeln, die das Spiel sicher und für alle Altersgruppen geeignet machen. Die Spieler müssen gehen – nicht rennen –, was die Belastung verringert, aber dennoch Fitness, Ausdauer und Koordination fördert. Gleichzeitig stärkt die Sportart das Herz-Kreislauf-System und unterstützt das psychische Wohlbefinden.
Mehrere lokale Vereine in Viersen bieten mittlerweile Walking Football an, darunter der SV Blau-Weiß Concordia Viersen, der ASV Süchteln (U60/U70), die DJK Sportfreunde Leuth, der SC Rhenania 1919 Hinsbeck, der TSV Boisheim und der VSF Amern. Jeder Verein hat einen festen Ansprechpartner für Interessenten.
Paul Mrochen leitet das Programm beim SV Blau-Weiß Concordia 07/24 Viersen, während Dieter Rütten für Anfragen beim ASV Einigkeit Süchteln (U60) zuständig ist. Hermann Josef Vitt ist der Ansprechpartner bei den DJK Sportfreunden Leuth, und Horst Kall organisiert das Team beim SC Rhenania 1919 Hinsbeck.
Die zweite Viersener Indoor-City-Meisterschaft im Walking Football findet am 18. Januar 2026 statt. Austragungsort ist die Sporthalle Löh am Konrad-Adenauer-Ring 30 – eine Gelegenheit für Teams, sich in einem freundschaftlichen, aber strukturierten Wettbewerb zu messen.
Walking Football ist eine gelenkschonende Alternative für alle, die traditionelle Spiele als zu anspruchsvoll empfinden. Mit mehreren aktiven Vereinen in Viersen und der bevorstehenden Meisterschaft wächst die Sportart stetig. Interessierte können sich direkt an die Vereinsvertreter wenden, um mitzumachen.






