07 April 2026, 00:10

VRR setzt auf moderne FLIRT-XL-Züge für mehr Komfort im Rhein-Ruhr-Netz ab 2029

Plakat mit einem Zug in der Mitte auf einem hellgelben Hintergrund mit schwarz-weißem Karomuster, Text lautet "Schweizerische Nordbahn in Baden, Deutschland" in fetter schwarzer Schrift mit einem dekorativen Rahmen.

VRR setzt auf moderne FLIRT-XL-Züge für mehr Komfort im Rhein-Ruhr-Netz ab 2029

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat der VIAS Rail GmbH den Zuschlag für den Betrieb von drei neuen Bahnlinien in der Region erteilt. Der Vertrag umfasst die Einführung von 36 modernen FLIRT-XL-Zügen, die bis Ende 2029 den Reisekomfort für Fahrgäste deutlich verbessern sollen. Der Zugbauer Stadler wird die neue Flotte in der markanten grün-weißen Lackierung des VRR-Netzes liefern.

Die Linien S 5 und S 8 nehmen im Dezember 2029 den Betrieb auf, die RE 41 folgt ein Jahr später. Die jeweils 70 Meter langen Züge verfügen über sechs breite Türen pro Seite sowie geräumige Mehrzweckbereiche für Rollstühle, Fahrräder, Kinderwagen und Gepäck. Jeder Wagen bietet zudem Toiletten und etwa 180 Sitzplätze, was Komfort und Barrierefreiheit für alle Reisenden gewährleistet.

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Die deutsche Niederlassung von Stadler übernimmt Lieferung, Wartung und Instandhaltung der Züge. Jure Mikolčić, Geschäftsführer von Stadler Deutschland, betonte, wie stolz das Unternehmen darauf sei, den VRR bei der Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs zu unterstützen. Die FLIRT-XL-Modelle sind speziell auf die wachsende Nachfrage nach effizienten, leistungsstarken Schienenverkehrsdiensten in der Rhein-Ruhr-Region ausgelegt.

Die VIAS Rail GmbH wird die neuen Linien im Auftrag des VRR betreiben und für den täglichen Service sowie die Instandhaltung verantwortlich sein. Die ersten Züge sollen Ende 2029 in Betrieb gehen – ein bedeutender Fortschritt für Pendler und Fernreisende gleichermaßen.

Die neuen FLIRT-XL-Züge ersetzen ältere Wagen und bieten schnellere Einstiegsmöglichkeiten, mehr Platz und eine höhere Zuverlässigkeit. Mit der Aufnahme des Betriebs auf den Linien S 5 und S 8 ab 2029 sowie auf der RE 41 ab 2030 zielt die Aufwertung darauf ab, die Reisebedingungen in einem der meistfrequentierten Verkehrsnetze Deutschlands zu optimieren. Das Projekt steht für die kontinuierlichen Investitionen in die Schieneninfrastruktur der Region.

Quelle