16 March 2026, 00:54

Voerde plant neues Hospiz am historischen Haus Wohnung – Bürger können mitreden

Ein detaillierter Plan der öffentlichen Flächen in Washington, der verschiedene Bereiche und Pfade zeigt, mit darauf geschriebenem Text.

Voerde plant neues Hospiz am historischen Haus Wohnung – Bürger können mitreden

Voerde treibt Pläne für neues Hospiz voran

Der Stadtrat von Voerde hat bereits die ersten Schritte für den Bau einer Hospizeinrichtung gebilligt. Im nächsten Monat findet eine öffentliche Anhörung statt. Interessierte Bürger können die Details des geplanten Vorhabens ab sofort im Haus Wohnung einsehen.

Das Projekt nahm am 8. Juli 2025 konkrete Formen an, als der Voerder Stadtrat Beschlüsse fasste, um das Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Die Unterlagen sind unter dem Aktenzeichen 17/919 DS dokumentiert. Ziel ist es, die rechtlichen Grundlagen für den Bau eines palliativmedizinischen Hospizes auf dem südlichen Teil des Geländes von Haus Wohnung zu schaffen.

Weitere Informationen veröffentlichte das Voerder Amtsblatt am 21. Januar 2026. Darin wurde der Planungsprozess für die 80. Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 149 mit dem Titel "Hospiz am Haus Wohnung" dargestellt. Die geplante Einrichtung soll 12 Pflegeplätze für Patientinnen und Patienten umfassen.

Die öffentliche Anhörung findet am 18. Februar 2026 um 17:00 Uhr in der ehemaligen Reithalle von Haus Wohnung (Frankfurter Straße 433) statt. Bürgerinnen und Bürger haben dort die Möglichkeit, sich über die Pläne zu informieren und ihre Meinung einzubringen.

Nach der Anhörung geht die Hospizplanung in die nächste Phase über. Bei einer Genehmigung ebnet der Bebauungsplan den Weg für den Baubeginn auf dem Gelände von Haus Wohnung. Die Einrichtung soll nach Fertigstellung bis zu 12 Patientinnen und Patienten eine spezialisierte palliativmedizinische Versorgung bieten.

AKTUALISIERUNG

Verzögerungen, Standortverschiebung und 14 Betten: Voerdes Hospizprojekt entwickelt sich weiter

Das Hospizprojekt im Haus Wohnung muss sich mit verlängerten Verzögerungen und Anpassungen auseinandersetzen. Es sind jetzt 14 Betten geplant (statt 12), und der Standort wurde verlegt, um Distanz zum Energiepark von RWE zu schaffen. Wichtige Entwicklungen sind:

  • Bürokratische Hürden bleiben bestehen, trotz städtischer Unterstützung sind mehrere Entscheidungen offen.
  • Der Entwickler, Fullqare Holding GmbH, arbeitet an überarbeiteten Plänen für eine 1,6 Hektar große Fläche.
  • Eine Standortverschiebung soll eine Trennung von nahen industriellen Entwicklungen ermöglichen.