Thomas Rachel übernimmt neues Amt als Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Lea WagnerThomas Rachel übernimmt neues Amt als Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Thomas Rachel hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Seine Ernennung, die im Mai 2025 bekannt gegeben wurde, krönt eine lange Karriere in Politik und religiösem Engagement. Seit Jahrzehnten arbeitet er an der Schnittstelle von Regierung, Glauben und internationalen Beziehungen.
Rachels politische Laufbahn begann früh mit Funktionen in der Evangelischen Kirche. Von 2000 bis 2025 war er Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ab 2003 übernahm er zudem das Amt des stellvertretenden Mitglieds der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie den Bundesvorsitz der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft (EAK) der CDU/CSU.
2005 stieg er in die Bundespolitik ein und wurde Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung – eine Position, die er bis 2021 innehatte. Parallel dazu trat er 2006 dem Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung bei. Sein Engagement in religiösen und akademischen Organisationen wuchs stetig weiter.
Seit 2015 ist Rachel Mitglied des Rates der EKD. 2021 übernahm er zusätzliche Verantwortung als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie als Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Noch im selben Jahr wurde er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, ein Amt, das er bis 2025 ausübte.
Zu seinen jüngsten Ernennungen zählen die Mitgliedschaft im Auswärtigen Ausschuss ab 2025 sowie die Aufnahme in den Stiftungsrat der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung im Jahr 2024. Diese Rollen unterstreichen sein anhaltendes Engagement in politischer und religiöser Führungsverantwortung.
Rachels neues Amt als Beauftragter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit baut auf jahrelanger Erfahrung in Regierungsarbeit und kirchlicher Verwaltung auf. Sein Wirken umfasst die Bereiche Bildung, internationale Beziehungen und religiöse Interessenvertretung. Die Position wird voraussichtlich von seinen tiefen Verbindungen in politische wie auch gläubige Kreise profitieren.






