Tausende feiern in Köln das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Mahl
Niklas NeumannTausende feiern in Köln das Ende des Ramadan mit riesigem Iftar-Mahl
Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln kamen Tausende zu einem großen gemeinsamen Iftar-Mahl zusammen, um das Ende der Fastenzeit zu feiern. Die Veranstaltung, organisiert von der Initiative Keupstraße-Gemeinschaft, brachte Menschen unterschiedlicher Herkunft in Köln-Mülheim an einen Tisch.
Das Festessen fand an einer 300 Meter langen Tafel statt, die mit traditionellen Speisen gedeckt war. Datteln, Fladenbrot und Baklava wurden serviert, während die Teilnehmer:innen bei Sonnenuntergang ihr Fasten brachen. Die Veranstalter:innen schätzten, dass rund 5.000 Menschen an der Feier teilnahmen.
Eingeladen war jeder – unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft. Birgül Ücdirem reiste extra aus Dortmund an, um das Mahl mit Freund:innen und Familie zu teilen. Solche Zusammenkünfte sind in Köln längst zur Tradition geworden: In den vergangenen Jahren organisierten Gruppen wie die Ahmadiyya-Gemeinde oder interreligiöse Initiativen wie das Iftar im Kölner Dom ähnliche große Iftar-Feiern.
Diese gemeinsamen Mahlzeiten sollen den Dialog fördern und Vorurteile abbauen. Indem Muslime, Christen, Jüd:innen und andere zusammenkommen, stärken sie das Verständnis in der vielfältigen Stadtgesellschaft. Am Freitagabend beginnt nun das dreitägige Fest des Eid al-Fitr.
Die Veranstaltung in Köln-Mülheim unterstrich das Engagement der Stadt für Toleranz und Zusammenhalt. Mit Tausenden Teilnehmer:innen festigte sie die Tradition des interreligiösen Austauschs während des Ramadan. Im Anschluss folgen die Eid-Feierlichkeiten, die weltweit das Ende der Fastenzeit für Muslime markieren.






