Solingen, Remscheid und Wuppertal zeigen Flagge für Israel und gegen Antisemitismus
Lara LangeSolingen, Remscheid und Wuppertal zeigen Flagge für Israel und gegen Antisemitismus
Solingen, Remscheid und Wuppertal hissten israelische Flaggen als Zeichen der Freundschaft
Am 12. Mai hissten die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal israelische Flaggen, um an einen bedeutenden diplomatischen Meilenstein zu erinnern. An diesem Tag im Jahr 1965 nahmen Deutschland und Israel offiziell diplomatische Beziehungen auf. Die Geste sollte zugleich ein klares Signal gegen den wachsenden Antisemitismus in der Region setzen.
Am 12. Mai 1965 hatten die Bundesrepublik Deutschland und Israel ihre diplomatischen Beziehungen formal begründet. Jahrzehnte zuvor, am 14. Mai 1948, hatte David Ben-Gurion die Unabhängigkeit Israels ausgerufen und war damit erster Ministerpräsident des Landes geworden. Nach dem jüdischen Kalender feierte Israel im April 2023 sein 75-jähriges Bestehen.
Die Bürgermeister von Solingen, Remscheid und Wuppertal beschlossen gemeinsam, die israelische Flagge zu hissen, um an das Abkommen von 1965 zu erinnern. Ihre Aktion unterstrich zudem die Solidarität ihrer Städte mit Israel und dem Judentum. Sowohl Solingen als auch Wuppertal pflegen seit Langem Partnerschaften mit israelischen Städten – Solingen mit Ness Ziona seit 1987 und Wuppertal mit Be’er Scheva seit 1977. Remscheid prüft derzeit die Möglichkeit einer eigenen Städtepartnerschaft mit Israel.
Die Flaggenhissung betonte die historische Verbindung zwischen Deutschland und Israel. Gleichzeitig zeigte sie das Engagement der lokalen Verantwortlichen im Kampf gegen Antisemitismus in ihren Gemeinden. Die Initiative steht für die fortlaufenden Bemühungen, die kulturellen und politischen Beziehungen zwischen den Regionen weiter zu stärken.
