01 May 2026, 14:11

Solarausbau in Deutschland bremst 2025 deutlich ein – Bundesländer im Rückwärtsgang

Luftaufnahme eines großen Gebäudes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Masten, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund; das Gebäude ist Deutschlands erste solarbetriebene Fabrik.

Solarausbau in Deutschland bremst 2025 deutlich ein – Bundesländer im Rückwärtsgang

Deutschlands Solarausbau verliert im ersten Halbjahr 2025 an Fahrt

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Neue Zahlen zeigen einen Rückgang beim Zubau von Photovoltaik-Kapazitäten in mehreren Bundesländern. Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum alle Rückgänge.

Bundesweit registrierte die Bundesnetzagentur von Januar bis Juni 2025 einen Anstieg der Solarkapazität um 7.347 Megawatt – ein Rückgang um 11,5 Prozent gegenüber den 7.550 Megawatt, die im ersten Halbjahr 2024 hinzukamen. Die Entwicklung spiegelt eine generelle Verlangsamung bei der Installation neuer Anlagen wider.

In Baden-Württemberg ging der Zubau um 9,5 Prozent zurück, was leicht über dem Bundesschnitt liegt. Das Land steuerte 988 Megawatt bei, zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Bis Ende Juli wuchs die Gesamtkapazität um 1.039 Megawatt. Spitzenreiter war der Landkreis Biberach mit 127 Megawatt, angetrieben durch eine 80-Megawatt-Freiflächenanlage in Langenenslingen.

Bayern baute seine Solarkapazität um etwa 1.940 Megawatt aus – ein leichter Rückgang um zwei Prozent gegenüber 2024. Nordrhein-Westfalen hingegen fügte 940 Megawatt hinzu, was einem Minus von 20 Prozent entspricht. Das Land liegt damit bundesweit auf Platz drei bei Neuanlagen, doch die Wachstumsrate hat sich im Vergleich zu anderen Regionen fast halbiert.

Die aktuellen Daten bestätigen eine deutliche Verlangsamung des Solarausbaus in den wichtigsten Bundesländern. Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen verzeichneten alle niedrigere Werte als Anfang 2024. Der allgemeine Rückgang deutet auf eine Veränderung im Tempo der Erneuerbaren-Energien-Entwicklung hin.

Quelle