Rindfleisch wird knapp – warum Döner und Burger jetzt deutlich teurer werden
Lea WagnerRindfleisch wird knapp – warum Döner und Burger jetzt deutlich teurer werden
Rindfleischpreise in Deutschland steigen stark – Döner und Burger werden teurer
Die Preise für Rindfleisch in Deutschland sind deutlich gestiegen und treiben die Kosten für Alltagsprodukte wie Burger und Döner Kebabs in die Höhe. Verbraucher müssen nun deutlich tiefer in die Tasche greifen – ein Rindfleisch-Döner könnte aufgrund steigender Produktionskosten und Lohnkosten bald bis zu 10 Euro kosten.
Laut aktuellen Zahlen sind die Preise für Rinder zum zweiten Mal in Folge gesunken. Der Verbandspreis für Jungbullen (Klasse R3) liegt derzeit bei 6,80 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht, während Kühe (Klasse O3) mit 6,15 Euro pro Kilogramm bewertet werden. Über alle Kategorien hinweg sind die Preise um 10 Cent pro Kilogramm gefallen.
Der Rückgang folgt auf schwache Fleischverkäufe und den Druck der Metzger, die Kosten zu senken. Dennoch mussten Verbraucher Anfang Juli 20,8 Prozent mehr für Rindfleisch bezahlen als im Vorjahreszeitraum. Grund dafür ist das knappe Angebot: Die Schlachtzahlen in Deutschland liegen hinter denen von 2023 zurück, was zu erhöhten Rindfleischimporten führt.
Auf Großhandelsebene bleiben einige Fleischstücke weiterhin knapp, was die Verfügbarkeit weiter einschränkt. Steigende Energie- und Lohnkosten tragen ebenfalls dazu bei, dass Fast-Food-Klassiker wie der Döner für Käufer deutlich teurer werden.
Da die Rindfleischpreise weiter steigen und die Lieferketten unter Druck geraten, ziehen auch die Preise für beliebte Fleischgerichte an. Die Differenz zwischen Großhandelspreisen und Einzelhandelspreisen deutet darauf hin, dass Verbraucher in den kommenden Monaten mit weiteren Belastungen rechnen müssen. Metzger und Lieferanten stehen nun vor der Herausforderung, die Nachfrage mit den gestiegenen Betriebskosten in Einklang zu bringen.






