Raser auf der HTS-Autobahn: 128 km/h in der Tempozone – jetzt droht Fahrverbot
Lara LangeRaser auf der HTS-Autobahn: 128 km/h in der Tempozone – jetzt droht Fahrverbot
Die Polizei in Siegen-Wittgenstein hat auf der HTS-Autobahn zwischen Rinsenau und Eiserfeld Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Während der Aktion passierten über 2.300 Fahrzeuge die Messstelle. Die Beamten registrierten dabei mehrere Verstöße, darunter einen Fahrer, der das Tempolimit deutlich überschritten hatte.
Die Verkehrskontrolleinheit setzte Kameras ein, um die Geschwindigkeiten zu überwachen. Das System löste 187 Mal aus und erfasste zahlreiche Verstöße. Bei 45 Fahrern war die Geschwindigkeit so hoch, dass sie statt einer Verwarnung ein förmliches Bußgeldverfahren erhalten werden.
Der schwerwiegendste Verstoß wurde von einem Toyota aus Siegen begangen, der mit 128 km/h in einer Zone mit deutlich niedrigerem Tempolimit unterwegs war. Selbst nach Berücksichtigung der Messtoleranz lag die Geschwindigkeit noch 44 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Ein solcher Verstoß wird in Deutschland mit einem Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot geahndet.
Drei Autofahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen. Weitere Details zu den beiden anderen Fällen wurden von der Polizei nicht bekannt gegeben.
Die Aktion unterstreicht die Gefahren von Raserei auf diesem Autobahnabschnitt. Die Behörden erinnern alle Verkehrsteilnehmer daran, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Ziel ist es, dass alle sicher an ihr Ziel kommen.
