Radfahrer rast mit Tempo 59 durch 30er-Zone in Nachrodt-Wiblingwerde
Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit Tempo 59 in der 30er-Zone geblitzt
Am 18. März 2026 wurde ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt: Mit 59 km/h raste er durch eine Zone, in der nur 30 km/h erlaubt sind. Damit war er der zweitschnellste Verkehrsteilnehmer, der an diesem Tag gemessen wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads – Bereiche, in denen Rasen besonders hart bestraft wird.
Die Geschwindigkeitskontrolle fand auf einem Abschnitt mit Tempo-30-Beschränkung statt. Von 587 gemessenen Fahrzeugen erhielten 52 eine Verwarnung, 18 wurden mit einem Bußgeld belegt, und ein Autofahrer musste mit einem Fahrverbot rechnen. Der schnellste Übeltäter war ein Pkw mit 72 km/h, dicht gefolgt vom Radfahrer.
Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für alle Verkehrsteilnehmer – auch für Radfahrer. Bei einer Kontrolle hätte dem Fahrer ein Bußgeld zwischen 15 und 35 Euro gedroht, in Flensburg möglicherweise sogar Punkte. Besonders in Schulnähe werden solche Verstöße streng geahndet.
Kuriositäten bei Blitzerkontrollen häufen sich: Erst kürzlich erhielt ein Porsche-Fahrer einen Bescheid, auf dem fälschlich ein Škoda statt seines eigenen Wagens abgebildet war. Behörden gaben keine Auskunft darüber, wie schnell andere Radfahrer bei derselben Messung unterwegs waren.
Der Radfahrer fuhr fast doppelt so schnell wie erlaubt. Ob es weitere Konsequenzen gab, ist nicht bekannt – der Fall zeigt jedoch, dass Tempolimits auch für Fahrräder gelten. Angesichts verschärfter Kontrollen in Schulnähe könnten ähnliche Verstöße künftig teurer werden.






