NRW plant höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute – Proteste wachsen
Niklas NeumannNRW plant höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute – Proteste wachsen
Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen prüft einen Gesetzentwurf zur Anhebung des Rentenalters für Feuerwehrleute. Mit dem Vorhaben sollen Personalengpässe und demografische Veränderungen bewältigt werden, während gleichzeitig die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren erhalten bleiben soll. Der Vorschlag stößt jedoch auf heftigen Widerstand bei den Feuerwehrkräften und ihrer Gewerkschaft.
Mehr als 5.000 Feuerwehrleute in NRW unterzeichneten eine Petition, um die bisherige Altersgrenze von 60 Jahren beizubehalten. Diese übergaben sie im März dem Landtag. Die Gewerkschaft ver.di, die die Beschäftigten im Feuerwehrwesen vertritt, besteht darauf, dass die Grenze bei 60 bleiben muss.
Tjark Sauer, bei ver.di zuständiger Sekretär für den Feuerwehrbereich in NRW, warnte, eine Anhebung des Rentenalters könnte potenzielle Neueinstellungen abschrecken. Die Gewerkschaft argumentiert zudem, dass die Änderung die Einsatzfähigkeit nicht sichern und die Forderungen der Feuerwehrleute ignorieren würde.
Die Landesregierung ist hingegen der Auffassung, eine moderate Erhöhung könnte helfen, den Personalstand zu stabilisieren. Doch Gewerkschaft und Tausende Feuerwehrleute lehnen den Vorschlag weiterhin entschlossen ab. Die Debatte über den Gesetzentwurf dauert im Landtag an.






