07 April 2026, 08:05

Neue Rentenregeln 2024: So holen Sie mehr aus Ihrer Altersvorsorge heraus

Kreuzworträtsel mit den Wörtern "Verlust" und "Risiko" auf einer Zeitung mit Text und Zahlen.

Neue Rentenregeln 2024: So holen Sie mehr aus Ihrer Altersvorsorge heraus

Neue Rentenregeln in Deutschland: Was sich ändert – und wie Sie mehr herausholen

Die aktuellen Änderungen der deutschen Rentenregeln können künftige monatliche Auszahlungen um hunderte Euro beeinflussen. Arbeitnehmer haben nun mehr Möglichkeiten, ihre Ansprüche zu erhöhen – doch einige Schritte müssen lange vor dem Renteneintritt ergriffen werden. Wer das aktualisierte System versteht, kann später deutlich mehr aus seiner Rente machen.

Im reformierten System entspricht jeder erworbene Rentenpunkt einem Bruttowert von 40,79 Euro pro Monat. Auch Fehlzeiten – etwa durch Ausbildung oder Kindererziehung – können nachträglich angerechnet werden, allerdings sind Nachweise und aktive Anträge erforderlich.

Für Beschäftigte in mittelhohen Einkommensklassen zwischen 556 und 2.000 Euro monatlich gelten reduzierte Beitragssätze, mit denen dennoch Rentenpunkte gesammelt werden können. Freiwillige Zusatzbeiträge helfen zudem, Lücken in der Rentenbiografie zu schließen. Ab dem 50. Lebensjahr lassen sich Ausgleichszahlungen nutzen, um spätere Abzüge zu verringern – und so höhere Auszahlungen zu sichern.

Ein abschlagsfreier vorzeitiger Renteneintritt setzt nun 45 Beitragsjahre voraus. Allerdings zählen Arbeitslosigkeitsphasen in den letzten 24 Monaten vor der Rente nicht mehr zur Anrechnungszeit. Seit 2023 entfallen zudem die zusätzlichen Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner, was mehr Flexibilität bietet.

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Auch ein schrittweiser Übergang in den Ruhestand ist unter den neuen Regeln möglich. Experten raten, das Rentenkonto bei der Deutschen Rentenversicherung drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Renteneintritt prüfen zu lassen. Besonders die letzten fünf Berufsjahre können die monatliche Rente um hunderte Euro beeinflussen.

Fazit: Das überarbeitete Rentensystem gibt Arbeitnehmern mehr Spielraum, ihre spätere Altersvorsorge aktiv zu gestalten – doch wer zu spät handelt, verschenkt Potenzial. Fehlzeiten nachmelden, freiwillig einzahlen und frühzeitig die Unterlagen prüfen: Wer diese Schritte geht, kann seine monatliche Rente deutlich aufbessern. Ohne diese Maßnahmen riskieren Rentner, weniger zu erhalten, als ihnen eigentlich zustehen würde.

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