Neue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck auf stillgelegter Bahnstrecke
Niklas NeumannNeue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck auf stillgelegter Bahnstrecke
Zwischen Bottrop und Gladbeck entsteht eine neue Radroute. Das Projekt verwandelt eine stillgelegte Bahnstrecke in einen vier Meter breiten, voll beleuchteten Radweg. Die bisherigen Fortschritte wurden von offiziellen Stellen gelobt – der erste Abschnitt soll bereits im nächsten Jahr fertiggestellt werden.
Die Strecke wird sich schließlich vom Bottroper Stadtzentrum bis nach Gladbeck-Ellinghorst erstrecken und fast die Hälfte der gesamten Verbindung abdecken. Ein drei Kilometer langes Teilstück ist bereits in Bau und führt entlang der alten Trasse in Richtung der Berghalde an der Beckstraße. Nach der Fertigstellung wird der Weg direkt an die Radschnellverbindung Ruhr (RS1) anschließen und Teil der geplanten Radschnellverbindung Mittleres Ruhrgebiet (RS7) sein.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 4,5 Millionen Euro, wobei 90 Prozent vom Land getragen werden. Der verbleibende Abschnitt bis Gladbeck-Ellinghorst soll bis 2030 fertiggestellt sein. Kürzlich besichtigten Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der technische Beigeordnete Klaus Müller und Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist die Baustelle und zeigten sich zufrieden mit dem Baufortschritt.
Der neue Radweg bietet Fahrradfahrern eine gut ausgeleuchtete, asphaltierte Verbindung zwischen den beiden Städten. Durch die Anbindung an die RS1 und die künftige RS7 wird die Vernetzung in der gesamten Ruhrregion verbessert. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Radinfrastruktur in der Region.






