Universität startet radikale Umstrukturierung für Künste und digitale Zukunft
Lara LangeUniversität startet radikale Umstrukturierung für Künste und digitale Zukunft
Die Universität hat eine umfassende Umstrukturierung angekündigt, um ihre strategischen Prioritäten zu stärken. Schwerpunkte liegen künftig auf den Künsten, der digitalen Transformation und der fachübergreifenden Zusammenarbeit. Die Änderungen umfassen neue Führungspositionen sowie eine Neuordnung der Bereiche auf dem gesamten Campus.
Eine neue Einheit namens Kunst und Bibliotheken bündelt die Universitätsbibliotheken, das Zoellner Arts Center sowie die Universitäts-Kunstgalerien, darunter das Kemerer Museum für Angewandte Kunst und weitere öffentliche Ausstellungsräume. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Künste zu erhöhen und ihre Wirkung in den akademischen Disziplinen zu verstärken.
Das nach John J. McAuliffe benannte Zoellner Arts Center wird künftig in derselben Abteilung wie die Bibliotheken angesiedelt sein. Greg Reihman übernimmt als Vize-Prorektor die Leitung der neuen Einheit. Laut Universitätsvertretern soll die Neuordnung die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden, Programmen und Partnerschaften verbessern.
Gleichzeitig wird der Bereich Informationstechnologie-Dienste (ITS) in die Abteilung Finanzen und Verwaltung unter der Leitung von Ilena Key eingegliedert. Zu ihren Aufgaben zählen die digitale Infrastruktur, Cybersicherheit und Innovationsförderung. Der ITS-Bereich wird sich auf die digitale Transformation, strengere Sicherheitsmaßnahmen und zukunftsfähige Technologielösungen konzentrieren.
Weitere Anpassungen betreffen das Zentrum für Innovationen in Lehre und Lernen, das nun Dominic Packer, Vize-Prorektor für Bildungsinnovation, unterstellt wird. Der Bereich Forschungsinformatik fällt in den Verantwortungsbereich von Anand Jagota, Vize-Prorektor für Forschung. Die Änderungen spiegeln das Bestreben wider, Technologie und Künste stärker in den Kernauftrag der Universität zu integrieren.
Die Umstrukturierung unterstreicht das Bekenntnis der Universität zu den Künsten als zentralem Bestandteil ihres akademischen und kulturellen Lebens. Auch der ITS-Bereich übernimmt eine strategischere Rolle bei der Förderung digitaler Fortschritte. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die Vernetzung zwischen den Fachbereichen zu intensivieren und die campusweiten Abläufe zu optimieren.






