23 April 2026, 18:06

Netzwerk statt Standort: Neue Jugendkunstschule verbindet den Hochsauerlandkreis

Schulgebäude mit einer Wandmalerei, umgeben von einem Zaun, einer Hütte, Bäumen, Fahrzeugen, Pfählen und einem bewölkten Himmel.

Netzwerk statt Standort: Neue Jugendkunstschule verbindet den Hochsauerlandkreis

Neue überkommunale Jugendkunstschule startet im Hochsauerlandkreis

Im Hochsauerlandkreis entsteht eine neue überkommunale Jugendkunstschule. Das von den Städten Arnsberg und Meschede getragene Projekt soll die lokale kulturelle Bildung stärken, indem es Künstler:innen aus drei Kommunen vernetzt. Gefördert wird die Initiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Regionale Kulturpolitik.

Ziel des Vorhabens ist es, ein nachhaltiges Modell für die künstlerische Jugendbildung zu entwickeln. Die Schule orientiert sich dabei an den Richtlinien der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturelle Medienbildung NRW. Statt an einem festen Standort zu agieren, wird sie als Netzwerk lokaler Künstler:innen organisiert – mit dezentralen Workshops und Angeboten.

Die Leitung übernimmt die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. aus Schmallenberg. Beate Herrmann, die Direktorin der Einrichtung, koordiniert die Aktivitäten für Arnsberg und Meschede. In diesem Jahr tourt der Kunstmobil (KUMO) der Schule durch die Region, um Ideen für künftige Programme zu sammeln.

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Vor Ort steuern Kirsten Minkel (Arnsberg) und Anne Wiegel (Meschede) das Projekt. Bis 2025 soll ein gemeinsames Bildungsprogramm entstehen. Bereits bald starten Vernetzungsveranstaltungen für Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede, Sundern und dem Umland.

Die Förderung durch das Landesministerium läuft über drei Jahre. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Künstler:innen, die mitwirken möchten, können sich dem Netzwerk anschließen, während die Schule Struktur annimmt.

Die Jugendkunstschule bringt kulturelle Bildung durch lokale Partnerschaften direkt zu jungen Menschen. Bis 2025 plant sie strukturierte Angebote – ohne auf einen zentralen Standort angewiesen zu sein. Das Modell könnte als Vorbild für ähnliche Projekte in ganz Nordrhein-Westfalen dienen.

Quelle