29 April 2026, 04:16

Massiver Protest in Hamm: Umweltverbände kämpfen gegen Reiches Gaspläne

Große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße bei einer Protestaktion gegen fossile Brennstoffe, trägt Schilder und Fahnen, mit einem Fahrzeug im Vordergrund und Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Massiver Protest in Hamm: Umweltverbände kämpfen gegen Reiches Gaspläne

Umweltbündnis protestiert am 30. Mai in Hamm gegen Reiches Gaspläne

Ein Bündnis aus Umweltverbänden wird am 30. Mai in Hamm gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche demonstrieren, neue Gaskraftwerke zu bauen. Die Organisatoren werfen ihr vor, die Interessen der fossilen Energiewirtschaft über den Ausbau erneuerbarer Energien zu stellen.

Die Kundgebung beginnt um 12 Uhr und zieht anschließend in Richtung des Kraftwerks Gersteinwerk. Als symbolischen Protest gegen die Politik der Ministerin wollen die Teilnehmer:innen die Form eines Windrads bilden.

Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, warf Reiche vor, wie eine Lobbyistin der fossilen Industrie zu handeln. Die Ministerin verzögere demnach den Ausbau erneuerbarer Energien, während Konzerne wie RWE davon profitierten. Auch Greenpeace kritisierte Reiche scharf: Sie untergrabe die Energiewende und setze weiter auf Öl- und Gasheizungen.

Mira Jäger, Energieexpertin von Greenpeace, betonte, dass erneuerbare Energien die Abhängigkeit von autokratischen Regimen verringern könnten. An der Demonstration beteiligen sich unter anderem der BUND, Greenpeace, Campact und Fridays for Future.

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Die Proteste zeigen den wachsenden Widerstand gegen Reiches Energiepolitik. Umweltverbände warnen, ihre Pläne würden die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängern. Stattdessen fordern sie eine beschleunigte Wende hin zu erneuerbaren Energien.

Quelle