27 April 2026, 04:06

Lünen stärkt Vormünder und Pflegeeltern mit Fachfortbildung für bessere Kinderbetreuung

Plakat mit Text und Bildern, das fragt: "Brauchen die Armen ihre Kinder's Hilfe?"

Lünen stärkt Vormünder und Pflegeeltern mit Fachfortbildung für bessere Kinderbetreuung

Ehrenamtliche Vormünder und Pflegeeltern in Lünen nahmen kürzlich an einer Fachfortbildung teil, um ihre Kompetenzen zu stärken. Die Veranstaltung am 22. April 2023 hatte zum Ziel, die Betreuung von Kindern in Pflegefamilien oder Vormundschaft zu verbessern – und gleichzeitig mehr Bürgerinnen und Bürger für diese wichtigen Aufgaben zu gewinnen. Die Organisatoren planen nun, die Rekrutierungsbemühungen in der gesamten Stadt auszuweiten.

Im Mittelpunkt des Workshops standen zentrale Aspekte des deutschen Jugendhilfesystems, darunter rechtliche und pädagogische Grundlagen. Die Teilnehmer setzten sich mit Themen wie Förderplanung, Koordination sowie den Rechten von Kindern und leiblichen Eltern – etwa bei Besuchsregelungen – auseinander. Fachkräfte des Kinderheims Erziehungshilfen Werne (KEW gGmbH) leiteten die Sessions und vermittelten praxisnahe Hilfestellungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Biografiearbeit, einer Methode, die jungen Menschen in Pflegeverhältnissen hilft, ein stärkeres Identitätsgefühl zu entwickeln. Die Veranstaltungsreihe sollte nicht nur fachliches Wissen vermitteln, sondern auch den Erfahrungsaustausch zwischen Pflegeeltern und Vormündern fördern.

Viele Pflegeeltern in Lünen übernehmen bereits gesetzliche Vormundschaften – eine Aufgabe mit großer Verantwortung. Die Stadt möchte durch transparente Informationen und Unterstützung weitere Freiwillige gewinnen. Interessierte, die sich als Vormünder engagieren möchten, können sich nun über Möglichkeiten der Mitwirkung informieren.

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Die Fortbildung bot wichtiges Grundwissen für aktuelle und künftige Vormünder in Lünen. Mit dem Ausbau der Initiative will die Stadt sicherstellen, dass mehr Kinder stabile und fachkundige Begleitung erhalten. Weitere Informationen gibt es für Bürgerinnen und Bürger, die über ein ehrenamtliches Engagement nachdenken.

Quelle