Henkel revolutioniert Klebstoffe mit 50 Prozent weniger CO₂-Emissionen durch neue Partnerschaften
Lea WagnerHenkel revolutioniert Klebstoffe mit 50 Prozent weniger CO₂-Emissionen durch neue Partnerschaften
Henkel senkt die Emissionen seiner Klebstoffprodukte durch neue Partnerschaften mit Chemie-Zulieferern. Das Unternehmen plant, den CO₂-Fußabdruck seiner Produktlinien um 20 bis 40 Prozent zu reduzieren. Aktuelle Kooperationen zeigen bereits messbare Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit.
Gemeinsam mit Dow stellt Henkel Schmelzklebstoffe her, die auf kohlenstoffarmen Rohstoffen und erneuerbarem Strom basieren. Dazu zählen biobasierte Polyolefin-Technologien und die NORDEL™-EPDM-Elastomere, die recycelte Bestandteile enthalten. Durch den Ersatz fossiler Ausgangsstoffe sinken die CO₂-Emissionen um bis zu 50 Prozent.
Zudem arbeitet Henkel mit Synthomer zusammen, um CLIMA-Harze in seine TECHNOMELT-Schmelzklebstoff-Serie zu integrieren. Allein diese Umstellung reduziert den Kohlenstoffausstoß um mindestens 20 Prozent. Erste Tests der neuen Rezepturen haben bereits die Emissionsbilanz ausgewählter Klebetechnologien verbessert.
Über die Produktinnovationen hinaus hat Henkel klare Langfristziele definiert: Bis 2030 sollen die Scope-3-Emissionen um 30 Prozent sinken, bis 2045 sogar um 90 Prozent. Die Bemühungen des Unternehmens wurden bereits gewürdigt – so wurde sein biobasierter Schmelzklebstoff in der Kategorie "Kommerzialisierter E-Commerce" für die Sustainability Awards nominiert.
Parallel dazu treibt auch Dow seine Nachhaltigkeitsinitiativen voran. Kürzlich ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Candiani ein, um hochwertige Cremegläser aus SURLYN PC 2000 REN – einem Ionomer auf Basis von gebrauchtem Speiseöl – herzustellen. Dieses Material fördert zusätzlich kreislauforientierte Produktionsmethoden.
Die Kooperationen von Henkel mit Dow und Synthomer tragen bereits dazu bei, die Emissionen seiner Klebstoffe zu verringern. Durch den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe und recycelter Materialien konnte der CO₂-Fußabdruck um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Diese Maßnahmen sind Teil des übergeordneten Ziels, die Emissionen bis 2045 um 90 Prozent zu reduzieren.






