Hamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"
Niklas NeumannHamm kämpft um 10.000 Euro als "Hauptstadt des Fairen Handels 2025"
Hamm bewirbt sich um den Publikumspreis "Hauptstadt des Fairen Handels 2025" und hat die Chance, 10.000 Euro zu gewinnen. Die Stadt setzt sich seit Langem für ethischen Einkauf ein, trägt seit 2003 den Titel "Fairtrade-Town" und fördert nachhaltige Projekte. Das Preisgeld soll neue Fair-Trade-Initiativen in der Region finanzieren.
Der Wettbewerb wird von Engagement Global im Rahmen der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) organisiert. Die öffentliche Abstimmung läuft noch bis zum 23. Oktober – Bürgerinnen, Bürger und Unterstützer können Hamm mit ihrer Stimme helfen.
Hamms Engagement für fairen Handel reicht über zwei Jahrzehnte zurück. Die Stadt hat einen Leitfaden für ökologisch-faire Beschaffung veröffentlicht und verkauft neben lokaler Schokolade auch Fair-Trade-Kaffee. Erst kürzlich beschaffte sie 1.000 ethisch produzierte Fußballbälle für Vereine und Schulen – jeder zu einem Preis von fünf Euro.
Sechs der sieben Jugendzentren Hamms erfüllen bereits die Fairtrade-Kriterien, das siebte soll bald folgen. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Bemühungen der Stadt um verantwortungsvolle Beschaffung und Bürgerbeteiligung.
Sollte Hamm den Preis gewinnen, fließen die 10.000 Euro direkt in die Ausweitung von Fair-Trade-Projekten. Die langjährige Ausrichtung der Stadt – von Sportausrüstung bis zu Jugendeinrichtungen – zeigt ein konsequentes Engagement für ethische und nachhaltige Praktiken.






