28 April 2026, 02:05

Hamm setzt Maßstäbe: Digitaler Unterricht dank 29,4 Millionen Euro für Schulen

Plakat, das das Affordable Connectivity Program bewirbt, mit Text, der besagt, dass über 15 Millionen Haushalte eingeschrieben sind, um bei High-Speed-Internet zu sparen, und einem Logo.

Hamm setzt Maßstäbe: Digitaler Unterricht dank 29,4 Millionen Euro für Schulen

Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich abgeschlossen und dabei zentrale Ziele im Bereich der digitalen Bildung übertroffen. Schulen profitieren nun von modernisierter Infrastruktur, zeitgemäßen Geräten und schnelleren Netzen. Bei einer kürzlichen Präsentation stellten Verantwortliche die Ergebnisse vor und betonten die deutlichen Fortschritte in Technik und Lehrbedingungen.

Insgesamt flossen 29,4 Millionen Euro in den MEP, davon stammten 13,7 Millionen aus städtischen Mitteln und weitere 15,7 Millionen von externen Geldgebern. Mit dieser Investition verfügen nun alle Schulstandorte in Hamm über Glasfaseranschlüsse, zudem wurden WLAN- und LAN-Systeme auf den neuesten Stand gebracht.

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Der Plan führte zudem einheitliche digitale Plattformen ein, darunter IServ und Citrix, und erweiterte das IT-Supportpersonal. Über 1.700 Präsentationsgeräte wie Beamer und interaktive Tafeln wurden in den Schulen installiert. In der Folge arbeiten viele Klassenräume mittlerweile mit einem Geräte-Schüler-Verhältnis von 1:1 oder 1:2, wobei die durchschnittliche Geräteabdeckung bei über 70 Prozent liegt.

Bürgermeister Marc Herter präsentierte gemeinsam mit Karin Diebäcker, Marion Kötters-Wenner und Ingo Drees die Bilanz. Bereits jetzt bereitet die Stadt einen Folge-MEP für den Zeitraum 2026 bis 2030 vor, der auf die Sicherung der erreichten Standards, die Ersetzung veralteter Technik und die Erschließung neuer Fördermöglichkeiten abzielt.

Der abgeschlossene Medienentwicklungsplan hat die Schulen in Hamm mit den notwendigen Werkzeugen für einen modernen, digitalen Unterricht ausgestattet. Mit schnelleren Netzen, mehr Endgeräten und effizienten Systemen ermöglichen die Klassenräume nun interaktives und technikgestütztes Lernen. Die nächste Phase wird darauf abzielen, diese Verbesserungen nachhaltig zu festigen und gleichzeitig zukünftige Anforderungen zu berücksichtigen.

Quelle