26 April 2026, 18:06

Gewaltsame Proteste gegen Rüstungsfirmen erschüttern Köln und Bonn

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Gewaltsame Proteste gegen Rüstungsfirmen erschüttern Köln und Bonn

Proteste gegen Rüstungsunternehmen eskalieren in Köln

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In dieser Woche haben sich die Proteste gegen Rüstungshersteller in Köln weiter zugespitzt. Am 29. August griff die Polizei ein, nachdem Demonstranten SPD-Büros besetzt und Firmenzugänge blockiert hatten. Die Ausschreitungen spiegeln die wachsenden Spannungen um die deutsche Rüstungsindustrie wider.

Der erste Vorfall ereignete sich vor einer Niederlassung der Rheinmetall AG in Bonn-Beuel. Dort versammelten sich etwa 30 bis 40 teilweise vermummte Personen. Da gegen Versammlungsrecht verstoßen wurde, schritten die Beamten ein und lösten die Menschenansammlung ohne weitere Auseinandersetzungen auf.

Später richteten sich über 200 größtenteils vermummte Protestierende gegen die Deutz AG an der Dillenburger Straße. Sie blockierten den Eingang und behinderten so den Betriebsablauf. Die Kundgebung war Teil einer Reihe "antimilitaristischer" Aktionen, die bereits zu Beginn der Woche gestartet waren.

Unterdessen drangen etwa 20 Demonstranten gewaltsam in SPD-Büros an der Magnusstraße ein. Sie weigerten sich, das Gebäude zu verlassen, woraufhin die Polizei die Räumung einleitete. Drei Aktivisten leisteten Widerstand und wurden vorläufig festgenommen. Die SPD erstattete später Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Die Proteste führten an mehreren Standorten zu Störungen, darunter bei einem Rüstungskonzern und in Parteibüros. Die Polizei setzte Versammlungsrecht durch und sorgte für die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung. Die Vorfälle unterstreichen die anhaltende Debatte über die deutsche Rüstungsindustrie.

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