27 April 2026, 02:10

Feuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag mit Brand, Explosion und Fehlalarmen

Drei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen neben einem Feuerlöscher, mit einer Maschine, einem Müllbehälter, Plastikabdeckungen, Rohren und Lampen im Raum.

Feuerwehr Iserlohn kämpft an einem Tag mit Brand, Explosion und Fehlalarmen

Feuerwehr in Iserlohn hatte einen ereignisreichen Tag nach mehreren Einsätzen

Die Rettungskräfte in Iserlohn waren am Donnerstag von früh bis spät im Einsatz: Ein Brand in der Abluftanlage einer Gerberei, eine Explosion und mehrere Fehlalarme hielten die Einsatzkräfte den ganzen Tag über in Atem. Bei einem der Vorfälle wurden zwei Mitarbeiter leicht verletzt.

Der Tag begann bereits um 10:15 Uhr, als die Feuerwehr gerufen wurde, um einen umsturzgefährdeten Baum von einer Straße zu entfernen. Weniger als eine Stunde später löste um 11:30 Uhr ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle aus – die Ursache blieb jedoch unklar.

Um 13:25 Uhr brach dann in der Abluftanlage einer Gerberei im Stadtteil Sümmern ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen und richtete eine Brandwache ein, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Einsatztrupp aus Sümmern wurde später abgelöst, die letzten Kräfte kehrten um 18:33 Uhr zum Stützpunkt zurück.

Unterdessen hatte ein weiterer Fehlalarm ein Unternehmen am Stenglingser Weg in Atem gehalten: Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger hatten die Alarmanlage ausgelöst. Zudem musste die Feuerwehr einen beschädigten Schornstein sichern und führte dort umfangreiche Löscharbeiten durch.

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Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich gegen 15:25 Uhr, als es in derselben Gerberei in Sümmern zu einer Explosion kam. Zwei Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Zunächst war unklar, wie viele Personen betroffen waren, weshalb zusätzliche Feuerwehrgruppen und eine Sondereinheit in Bereitschaft blieben, um bei weiteren Einsätzen sofort reagieren zu können.

Die Explosion hinterließ zwei leicht verletzte Arbeiter, während der vorherige Brand in der Abluftanlage vollständig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehr überwachte die Einsatzstelle weiterhin, um mögliche Nachfolgegefahren auszuschließen. Die Ereignisse des Tages zeigten einmal mehr die schnelle und professionelle Reaktion der örtlichen Rettungskräfte auf mehrere gleichzeitig laufende Einsätze.

Quelle