26 June 2026, 16:03

Gewalt gegen Wahlkämpfer: Polizei warnt vor eskalierender Bedrohung vor Landtagswahlen

GDP fürchtet zunehmende Gewalt gegen Wahlkämpfer

Gewalt gegen Wahlkämpfer: Polizei warnt vor eskalierender Bedrohung vor Landtagswahlen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor einer Zunahme von Angriffen auf lokale Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer im Vorfeld der Landtagswahlen in Düsseldorf. GdP-Vorsitzender Jochen Kopelke verweist auf eine steigende Feindseligkeit, Drohungen und körperliche Übergriffe gegen politische Aktivistinnen und Aktivisten.

Kopelke beobachtet seit Monaten eine zunehmende Verrohnung der politischen Debatte. Er bezeichnet diesen Trend als alarmierend für die Demokratie selbst.

Um dem Problem zu begegnen, empfiehlt er eine Kombination aus sichtbarer Polizeipräsenz und konsequenter Strafverfolgung. Zudem betont er die Notwendigkeit klarer Schutzkonzepte für Veranstaltungen und Informationsstände. Lokale Parteien sollten mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, um solche Maßnahmen zu entwickeln.

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Kopelke rät Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten, sich frühzeitig mit der regionalen Polizei abzustimmen. So könnten Sicherheitsvorkehrungen noch vor Beginn des Wahlkampfs getroffen werden.

Der Gewerkschaftschef sieht Angriffe auf demokratisches Engagement als ernsthafte Bedrohung. Seine vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer zu schützen und die öffentliche Sicherheit während der Wahlperiode zu gewährleisten. Eine frühzeitige Zusammenarbeit zwischen politischen Gruppen und der Polizei gilt inzwischen als unverzichtbar.

Quelle