Gary Lineker bricht sein Schweigen über die Feindschaft mit José Mourinho
Niklas NeumannGary Lineker bricht sein Schweigen über die Feindschaft mit José Mourinho
Gary Lineker hat sich über seine langjährige Feindschaft mit José Mourinho geäußert – und das kurz vor seinem neuen Engagement bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Der ehemalige englische Stürmer wird während des Turniers eine tägliche Netflix-Sendung aus New York moderieren, was einen Bruch mit seinen bisherigen Verpflichtungen beim britischen Sender BBC darstellt. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der Spekulationen über Mourinhos Zukunft als Trainer zunehmen.
Lineker verriet, dass er seit über einem Jahrzehnt kein Wort mehr mit Mourinho gewechselt habe und gab offen zu, nicht zu wissen, woran das liegt. Trotz des Schweigens zwischen den beiden glaubt er, dass der portugiesische Coach bald zu Real Madrid zurückkehren könnte. Der spanische Topklub steckt in dieser Saison in der Krise und hat unter dem aktuellen Trainer Álvaro Arbeloa bisher keinen Titel gewonnen.
Erst im Mai vergangenen Jahres hatte Lineker die BBC verlassen, nachdem es wegen seiner Äußerungen zu Antisemitismus zu einem Streit gekommen war. Der Sender stand zudem in der Kritik, insbesondere für seine WM-Berichterstattung im Sommer, wobei Lineker zu den lautstärksten Kritikern zählte. Anders als bei früheren Turnieren wird die BBC diesmal kein Team in die USA entsenden, sondern die Übertragungen von ihrem Hauptsitz in Salford aus steuern.
Statt mit der BBC zu arbeiten, wird Lineker für Netflix den Podcast The Rest is Football co-moderieren. Die Sendung wird während der gesamten WM täglich ausgestrahlt, wobei der Moderator in New York und nicht in Salford stationiert sein wird. Mourinho hingegen bleibt vorerst Trainer beim portugiesischen Verein Benfica, doch sein Name wird weiterhin mit einer möglichen Rückkehr zu Real Madrid in Verbindung gebracht.
Linekers Wechsel zu Netflix markiert einen neuen Abschnitt in seiner Karriere als Fernsehmoderator. Seine tägliche WM-Sendung bietet den Fans eine Alternative zur BBC-Berichterstattung, die er in der Vergangenheit bereits kritisiert hatte. Angesichts der ungewissen Zukunft Mourinhos dürften die Spekulationen über ein Comeback bei den Königlichen weiter anhalten.






