Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und Extremismus
Leni HerrmannFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und Extremismus
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 gingen mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach zu Ende. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" trafen sich Spieler:innen unterschiedlicher Herkunft. Zwar belegte der IGMG Bergisch Gladbach e.V. den ersten Platz, im Mittelpunkt stand jedoch nicht der Wettbewerb, sondern die Förderung von Frieden und Solidarität.
Neun Mannschaften mit 140 Teilnehmer:innen traten beim "Kick gegen Rassismus"-Turnier an. Anders als bei klassischen Spielen gab es keine Pokale oder Medaillen. Stattdessen erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Symbol der Verbundenheit.
Das Turnier war Teil einer umfassenderen Initiative des lokalen "Bündnisses gegen Rassismus und für Vielfalt", das von Bürgermeister Marcel Kreutz als Schirmherr unterstützt wird. Die Gruppe setzt sich für eine offene und inklusive Gesellschaft ein. Ihr Programm umfasste verschiedene Veranstaltungen, die sich gegen Diskriminierung richteten und die Menschenwürde feierten.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus fördern seit Langem weltweite Bemühungen um Gleichberechtigung. In Bergisch Gladbach unterstrich das Fußballturnier die Botschaft, dass Sport Brücken bauen und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken kann. Die Veranstaltung zeigte, wie gemeinsames Handeln Rassismus und Extremismus entgegenwirken kann. Ohne formelle Preise lag der Fokus auf geteilten Werten und Respekt. Die Arbeit des Bündnisses geht weiter – als Teil des Engagements Bergisch Gladbachs für Vielfalt und Menschenrechte.






