Feuerwehren aus Odenthal und Bergisch Gladbach bündeln ihre Kräfte durch neues Abkommen
Lea WagnerFeuerwehren aus Odenthal und Bergisch Gladbach bündeln ihre Kräfte durch neues Abkommen
Odenthal und Bergisch Gladbach haben ein neues Kooperationsabkommen für den Feuerwehrdienst unterzeichnet. Die Vereinbarung ermöglicht es Odenthal, seine Ausrüstung über die Werkstatt von Bergisch Gladbach zu warten und dabei die Kosten kalkulierbar zu halten. Lokale Vertreter betonen die Vorteile für beide Kommunen.
Im Rahmen des Abkommens übernimmt die Feuerwehr Bergisch Gladbach zentrale Wartungsaufgaben für die Odenthaler Wehr. Dazu gehören die Instandhaltung von Atemschutzgeräten, die Pflege von Schläuchen sowie die Reinigung der Schutzkleidung. Odenthal behält die volle Kontrolle über die Anzahl der benötigten Geräte und zahlt eine feste Gebühr pro Stück.
Die Partnerschaft sieht zudem einen gemeinsamen Ausrüstungspool für beide Kommunen vor. Dieser Ansatz steigert die Kosteneffizienz und verbessert die Beschaffungsbedingungen für beide Seiten. Bergisch Gladbach profitiert davon, seine bestehende Infrastruktur besser auszulasten – ohne zusätzliche finanzielle Belastung.
Lokale Verantwortliche loben die praktischen Auswirkungen der Vereinbarung. Odenthals Bürgermeisterin Laura Lundberg bezeichnete sie als unverzichtbar, um der örtlichen Feuerwehr den Zugang zu professionellen Dienstleistungen zu sichern. Der ehrenamtliche Wehrführer Axel Staehler hob hervor, wie das Abkommen die Wartung der Ausrüstung für die Einsatzkräfte vereinfacht. Bergisch Gladbachs Bürgermeister Marcel Kreutz betonte unterdessen die Bedeutung einer besseren Ressourcenverteilung für die regionale Sicherheit. Jörg Köhler, der Leitende Branddirektor von Bergisch Gladbach, fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit die technischen Standards für Sicherheit und Qualität anhebt.
Durch die feste Gebührenstruktur erhält Odenthal Planungssicherheit für die Feuerwehrwartung, während Bergisch Gladbach seine Werkstattkapazitäten ohne Mehrkosten optimal nutzt. Beide Städte erwarten, dass der gemeinsame Ausrüstungspool die Effizienz und Einsatzbereitschaft im Notfall weiter verbessert.






