Festnahme nach illegaler Arbeit: 23-Jähriger nutzte gefälschte Dokumente in Nagelstudio
Leni HerrmannFestnahme nach illegaler Arbeit: 23-Jähriger nutzte gefälschte Dokumente in Nagelstudio
In Borken ist ein 23-jähriger Mann festgenommen worden, nachdem er illegal in einem Nagelstudio gearbeitet hatte. Die Behörden stellten fest, dass er gefälschte Dokumente verwendet hatte, um die Anstellung zu erhalten. Der Fall hat nun zu einem Strafverfahren gegen ihn geführt.
Der Vorfall kam während einer Routinekontrolle im Studio ans Licht. Der Mann präsentierte eine beschädigte Krankenversicherungskarte mit einem Foto, das ihm nicht ähnelte. Beamte wurden misstrauisch und brachten ihn zur örtlichen Polizeidienststelle zur Befragung.
Dort gab er seine wahre Identität zu und gestand, ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Die Inhaberin des Studios erklärte später, sie habe ihn in gutem Glauben eingestellt und die gefälschten Papiere für echt gehalten.
Zollbeamte nahmen den Mann in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an, darunter auch Überprüfungen zum rechtmäßigen Besitzer der Krankenversicherungskarte. Das Ausländeramt wird nun entscheiden, ob ihm die Abschiebung droht.
Der Fall hat ein förmliches Strafverfahren gegen den Mann ausgelöst. Die Behörden prüfen alle Aspekte seiner illegalen Beschäftigung und seines Aufenthalts im Land. Gegen die Studioinhaberin wurden bisher keine Anklagen erhoben.






