23 March 2026, 06:05

Essener Sportvereine erhalten 106.000 Euro für dringende Modernisierungen

Ein Tennisplatz mit Netz, umgeben von grünem Gras, B├Ąumen, Geb├Ąuden und beleuchtet von Laternen unter einem klaren blauen Himmel.

Essener Sportvereine erhalten 106.000 Euro für dringende Modernisierungen

Der Essener Ausschuss für Sport- und Freizeitanlagen hat zusätzliche Fördermittel für sechs örtliche Sportvereine bewilligt. Die Zuschüsse fließen in die Modernisierung vereinseigener Anlagen – von Beleuchtung und Entwässerung bis hin zu neuen Trainingszentren. Jeder Verein erhält einen Anteil an den Kosten, wobei die Stadt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben übernimmt.

Den höchsten Zuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro erhielt der ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. sicherte sich 9.871,48 Euro für die Erneuerung ihres veralteten Entwässerungssystems, während der Tennisclub Burgaltendorf e.V. 16.868,34 Euro für die Sanierung zweier Plätze bekam.

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Auch kleinere, aber wichtige Projekte wurden gefördert: Der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie der Universität Duisburg-Essen e.V. nutzt 6.356,10 Euro für die Installation energieeffizienter LED-Beleuchtung. SuS Haarzopf 1924 e.V. erhält 5.550,31 Euro für die Renovierung der Fassaden seines Vereinsheims, und der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. bekommt 2.391,37 Euro zur Modernisierung seiner Stromverteilung.

Die Vorhaben qualifizierten sich nicht für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022". Der Ausschuss hatte zuletzt im September 2025 Bauzuschüsse für vereinseigene Standorte geprüft. Alle Antragsteller erhalten nun ausschließlich den kommunalen Standardzuschuss, der auf 40 Prozent der genehmigten Gesamtkosten begrenzt ist.

Die Förderung ermöglicht es den Vereinen, ihre Anlagen unabhängig von Landesprogrammen zu verbessern. Mit der finanziellen Unterstützung der Stadt können die genehmigten Projekte nun umgesetzt werden – die verbleibenden 60 Prozent der Kosten tragen die Vereine selbst.

Quelle