Elektrobus-Depot auf ehemaligem Kasernengelände für Mönchengladbach geplant
Lea WagnerElektrobus-Depot auf ehemaligem Kasernengelände für Mönchengladbach geplant
Neues Elektrobus-Depot für Mönchengladbach und Viersen entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne
Auf dem 96.200 Quadratmeter großen Areal der früheren Niederrhein-Kaserne soll ein zentrales Depot für bis zu 260 Elektrobusse entstehen – inklusive Ladestationen, Werkstätten und Verwaltungsgebäuden. Die Pläne liegen nun zur öffentlichen Einsicht und Stellungnahme aus, bevor die endgültigen Entscheidungen fallen.
Das Vorhaben folgt auf die Übernahme des Geländes durch die Niederrheinische Energie und Wasser (NEW) zu Beginn dieses Jahres. Im Bebauungsplan Nr. 812/N wird das Gebiet als Depotfläche ausgewiesen, wobei rund 20 Prozent als natürlicher Lebensraum erhalten bleiben. Die Anlage soll die kommunale Infrastruktur langfristig stärken und Platz für 120 Busse bieten, die gleichzeitig parken und laden können.
Informationsveranstaltung und Einsichtnahme Am Dienstag, 24. März, um 18 Uhr findet im Raum 2028 des Rheydter Rathauses eine Informationsveranstaltung statt. Interessierte müssen sich bis Sonntag, 22. März, per E-Mail oder telefonisch anmelden. Die Entwürfe liegen zudem ab Mittwoch, 25. März, bis Freitag, 24. April, online sowie im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung zur Einsicht aus.
Weitere Planungen: Infrastruktur und Recycling Zusätzlich sieht der Bebauungsplan Nr. 819/N die Sicherung der Infrastruktur im Nordpark vor. Auch das Recyclingzentrum mags nördlich der A 61 soll im Rahmen der Pläne erweitert werden.
Während der Konsultationsphase können Anwohnerinnen und Anwohner Stellungnahmen abgeben. Die finalen Beschlüsse werden die Zukunft des Depots und seine Rolle im lokalen Nahverkehr prägen. Das Projekt zielt darauf ab, den Öffentlichen Personennahverkehr zu modernisieren und gleichzeitig Grünflächen auf dem Gelände zu erhalten.