Earth Hour 2026: Bergisch Gladbach bietet kostenlose Energieberatungen an
Niklas NeumannEarth Hour 2026: Bergisch Gladbach bietet kostenlose Energieberatungen an
Earth Hour 2026 findet am Samstag, dem 28. März, von 20:30 bis 21:30 Uhr Ortszeit statt. Die jährliche Aktion, die längst zu einer globalen Bewegung geworden ist, ruft Millionen Menschen dazu auf, für 60 Minuten nicht essenzielle Lichter auszuschalten. Das diesjährige Motto "Wir machen's aus!" unterstreicht den Fokus der Kampagne auf Klimaschutz und ein bewussteren Umgang mit Energie.
Die Earth Hour startete 2007 als kleine Initiative, hat sich seitdem aber zu einer der größten Massenveranstaltungen der Welt entwickelt. In über 180 Ländern nehmen mehr als 7.000 Städte und Gemeinden teil – allein in Deutschland beteiligten sich im vergangenen Jahr über 500 Kommunen. Neben dem symbolischen Lichtaus geht es um Bewusstseinskampagnen, die Förderung von Energieeffizienz und die politische Forderung nach weniger Subventionen für umweltschädliche Praktiken.
In Bergisch Gladbach wird die Stadt anlässlich der Earth Hour kostenlose Energieberatungen anbieten. Sowohl Eigentümer:innen als auch Mieter:innen können 30- bis 45-minütige Termine mit zertifizierten Expert:innen vereinbaren. Themen sind unter anderem Energiechecks, Heizungsmodernisierung, Solaranlagen und Lüftungskonzepte.
Die Beratungen finden ab März 2026 an drei Standorten statt: im Historischen Rathaus, im Technischen Rathaus Bensberg und im Kreisverwaltungsgebäude. Buchungen sind über die Website des Rheinisch-Bergischen Kreises möglich. Der World Wildlife Fund (WWF) stellt zudem Social-Media-Pakete bereit, mit denen lokale Gruppen die Aktion und ihre übergeordneten Klimaziele bewerben können.
Die Earth Hour 2026 verbindet in Bergisch Gladbach das traditionelle Lichtaus-Zeichen mit konkreter Unterstützung für Energiesparmaßnahmen. Bürger:innen erhalten Fachberatung und beteiligen sich gleichzeitig an einer weltweiten Initiative zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Die Aktion wächst weiter – tausende Städte nutzen sie, um langfristigen Umweltschutz voranzutreiben.






