Duisburg stimmt über Olympische Spiele 2036–2044 im Rhein-Ruhr-Gebiet ab
Lea WagnerDuisburg stimmt über Olympische Spiele 2036–2044 im Rhein-Ruhr-Gebiet ab
Die Bürger Duisburgs stimmen bald ab, ob sich ihre Stadt an der regionalen Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligen soll. Die Wahlunterlagen werden ab dem 16. März per Post verschickt – eine vorherige Beantragung ist nicht erforderlich. Die Abstimmung ist Teil einer gemeinsamen Initiative von 17 Städten im Rhein-Ruhr-Gebiet, die sich für eine gemeinsame Kandidatur für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 einsetzen.
Die Volksabstimmung wurde angekündigt, nachdem der Landessportbund Nordrhein-Westfalen am 26. Februar bestätigt hatte, dass 17 Städte – darunter Duisburg, Düsseldorf, Köln und Gelsenkirchen – die Bewerbung offiziell unterstützen. Jede beteiligte Stadt führt am 19. April ihre eigene Abstimmung durch. In Duisburg werden die Unterlagen bis Ende nächster Woche an alle 351.307 Wahlberechtigten verschickt.
Die Wähler müssen die Frage mit "Ja" oder "Nein" beantworten: "Unterstützen Sie die Beteiligung unserer Stadt an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?" Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 14. April in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden. Die Auszählung erfolgt fünf Tage später.
Wer bis zum 23. März keine Wahlunterlagen erhalten hat, sollte sich unter der Nummer (0203) 283-987733 an das Wahlamt wenden. Weitere Informationen zur Bewerbung und zur Abstimmung gibt es unter www.ourwebsite.de/olympic_bid.
Das Ergebnis entscheidet, ob Duisburg Teil der regionalen Bewerbung bleibt. Da 17 Städte beteiligt sind, könnte das Votum die Chancen des Rhein-Ruhr-Gebiets auf die Ausrichtung künftiger Olympische Spiele maßgeblich beeinflussen. Die offiziellen Ergebnisse werden nach der Auszählung am 19. April bekannt gegeben.