Duisburg kämpft um Olympische Spiele 2036 mit Star-Botschafterin Nele Moos
Lara LangeDuisburg kämpft um Olympische Spiele 2036 mit Star-Botschafterin Nele Moos
Duisburg bewirbt sich als Austragungsort der Olympischen Spiele im Rahmen der gemeinsamen Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr für die Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Kampagne hat mit Nele Moos, Paralympics-Silbermedaillengewinnerin der Spiele 2024 in Paris, eine prominente Unterstützerin gewonnen. Sie fungiert nun als Botschafterin für die olympischen Ambitionen der Stadt.
Im Mittelpunkt der Bewerbung steht der Sportpark Wedau, wo bestehende Anlagen wie die Regattabahn und die Schauinsland-Reiten-Arena Wettkämpfe im Rudern, Kanufahren und Klettern ausrichten sollen. Die Regattabahn ist für die Wettbewerbe im Rudern, Kanu, Para-Rudern und Para-Kanu vorgesehen, während in der Arena Bouldern, Lead- und Speedklettern stattfinden würden. Lokale Verantwortliche betonen, dass die Nutzung bestehender Einrichtungen die Kosten senkt und den Nachhaltigkeitszielen entspricht.
Duisburg steht im nationalen Auswahlverfahren in starker Konkurrenz zu Berlin, Hamburg und München. Zunächst müssen die Bürger der Stadt und anderer Bewerberregionen in lokalen Volksabstimmungen entscheiden, ob sie die olympische Bewerbung unterstützen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird dann am 26. September 2026 den nationalen Kandidaten auswählen.
Moos, die weiterhin in Duisburg trainiert und die Stadt als ihre Heimat bezeichnet, hebt den starken Gemeinschaftsgeist hervor. Sie beschreibt Duisburg als weltoffen, vielfältig und voller Charakter – Eigenschaften, die sie zu einem idealen Austragungsort für die Olympischen Spiele machen. Ihre Rolle als Botschafterin verbindet ihren persönlichen Erfolg mit der Vision der Bewerbung.
Die Ergebnisse der lokalen Volksabstimmungen werden die olympische Zukunft Duisburgs prägen. Sollte die Stadt ausgewählt werden, würde sie sich auf ihre bestehende Sportinfrastruktur stützen, um die zentralen Wettbewerbe auszurichten. Die endgültige Entscheidung des DOSB im Jahr 2026 wird darüber entscheiden, ob die Region Köln-Rhein-Ruhr im internationalen Wettbewerb um die Ausrichtung der Spiele weiterkommt.