07 April 2026, 02:05

Dortmunder Azubis kämpfen mit Armut trotz Ausbildung – wie die BAB hilft

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Dortmunder Azubis kämpfen mit Armut trotz Ausbildung – wie die BAB hilft

Auszubildende in Dortmund kämpfen oft mit finanziellen Schwierigkeiten während ihrer Ausbildung. Aktuell absolvieren rund 12.100 Menschen eine Berufsausbildung in der Stadt – viele von ihnen haben Mühe, grundlegende Kosten wie Miete, Lebensmittel und Fahrtkosten zu decken. Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit soll hier Abhilfe schaffen und finanziell berechtigte Auszubildende unterstützen.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie wichtig die BAB für Auszubildende ist, die von den Lebenshaltungskosten überfordert werden. Viele junge Lehrlinge erhalten eine Ausbildungsvergütung, die kaum ausreicht, um Miete, Lebensmittel, Kleidung und Fahrtkosten zu bestreiten – besonders dann, wenn sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnen.

Anträge auf BAB können Auszubildende ab 18 Jahren stellen, ebenso wie Verheiratete, in einer Partnerschaft Lebende oder solche, die ein Kind erziehen. Die Beihilfe soll finanzielle Engpässe verhindern, insbesondere für diejenigen, die auf eigenen Beinen stehen.

Um die Anspruchsberechtigung zu prüfen, bietet die Bundesagentur für Arbeit einen online BAB-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de an. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.

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Die Berufsausbildungsbeihilfe ist für viele Auszubildende ein wichtiger Rettungsanker im Kampf gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Durch die zusätzliche finanzielle Unterstützung können junge Menschen ihre Ausbildung konzentriert absolvieren, ohne sich mit existenzbedrohenden Ausgaben belasten zu müssen. Nähere Informationen und Antragsunterlagen sind über die offiziellen Kanäle der Bundesagentur für Arbeit erhältlich.

Quelle