24 June 2026, 00:05

Cybertrading-Betrug in NRW: Wie Kriminelle Anleger mit falschen Versprechen ködern

Bonn Polizei warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Cybertrading-Betrug in NRW: Wie Kriminelle Anleger mit falschen Versprechen ködern

Polizei in Nordrhein-Westfalen warnt vor Zunahme von Cybertrading-Betrug

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Betrüger zielen über soziale Medien und Online-Werbung auf Anleger ab und locken mit hohen Renditen bei minimalem Risiko. Ein aktueller Fall aus Bonn unterstreicht die wachsende Gefahr.

Typischerweise beginnt der Betrug mit einer unaufgeforderten Nachricht oder einer Anzeige, die lukrative Anlagechancen verspricht. Opfer werden überredet, zunächst zwischen 250 und 500 Euro in Kryptowährungen oder andere Scheinprojekte zu überweisen. Die Betrüger fälschen anschließend beeindruckende Gewinne, um sie zu weiteren Investitionen zu drängen.

In manchen Fällen verlangen die Kriminellen zusätzliche Zahlungen für angebliche Steuern oder Gebühren – um dann mit dem Geld zu verschwinden. Ein Mann aus Bonn erstattete kürzlich Anzeige, nachdem er über eine Online-Werbung investiert hatte und die Plattform später nicht mehr erreichbar war.

Ermittler der Kriminalinspektion 23 raten zur Vorsicht: Misstrauen bei übertriebenen Gewinnversprechen, keine Weitergabe sensibler Daten und niemals Überweisungen auf unbekannte Konten. Zudem sollten Plattformen gründlich geprüft und Fernzugriffe auf den Computer verweigert werden.

Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, verdächtige Fälle bei der örtlichen Polizei zu melden. Ausgezahlte „Gewinne“ gibt es in diesen Betrugsfällen nie. Weitere Tipps finden sich auf den Websites des Landeskriminalamts NRW und der Polizeilichen Kriminalprävention.

Quelle