20 March 2026, 18:05

Christian Ulmen in schwerer Krise: Ex-Frau wirft ihm Identitätsdiebstahl und digitale Demütigung vor

Schwarz-weißes Magazin-Cover mit der Aufschrift 'Humoristische Liste', das einen Mann in Anzug mit ernster Miene und eine Frau zeigt, die wegsieht und schmunzelt.

Christian Ulmen in schwerer Krise: Ex-Frau wirft ihm Identitätsdiebstahl und digitale Demütigung vor

Der deutsche Komiker und Schauspieler Christian Ulmen sieht sich schweren Vorwürfen seiner Ex-Frau Collien Fernandes ausgesetzt. Sie wirft ihm vor, in ihrem Namen gefälschte Online-Profile erstellt, explizite Inhalte verbreitet und unter ihrer Identität TelefONSEX betrieben zu haben. Die Anschuldigungen haben die Debatten über Ulmens umstrittene Fernsehvergangenheit neu entfacht.

Fernandes bezeichnete sein Verhalten als "virtuelle Vergewaltigung" und ordnete es in ein Muster frauenfeindlichen Verhaltens während ihrer Beziehung und seiner Karriere ein.

Bekannt wurde Ulmen Mitte der 2000er mit der Reality-Show Mein neuer Freund, in der er wöchentlich einen anderen "schrecklichen Freund" spielte. Eine seiner prägendsten Figuren war Alexander von Eich, ein reicher Aristokrat, der seine Freundin mit einem Stock demütigte. Das Konzept der Sendung sah vor, dass Frauen ihre neuen Partner ihren Familien vorstellten – wer die Erniedrigung erduldete, erhielt eine Geldprämie.

Später moderierte er Wer will meine Freundin vögeln?, eine Gameshow, bei der Männer anhand der vermeintlichen Attraktivität ihrer Freundinnen gegeneinander antraten. Die Kandidaten mussten sich peinlichen Herausforderungen stellen, was die Kritik an Ulmens frauenverachtendem Fernsehimage weiter verstärkte.

Als die Beziehung zwischen Ulmen und Fernandes 2010 öffentlich wurde, fragten sich Beobachter, warum ein "brillanter, geistreicher Intellektueller" wie er sich mit einer "hübschen, aber austauschbaren" Viva-Moderatorin einlasse. Fernandes deutet diese Dynamik heute als Teil eines größeren Musters aus Kontrolle und Manipulation.

Ihre jüngsten Aussagen ziehen Parallelen zu dem Leitsatz der Missbrauchsüberlebenden Gisèle Pelicot: "Die Scham muss die Seite wechseln." Fernandes' Schilderungen reiht sich ein in eine wachsende Liste von Vorwürfen gegen Männer aus der Unterhaltungsbranche, denen vorgeworfen wird, die Grenzen von Frauen wiederholt zu verletzen – oft, so ihre Argumentation, ohne Konsequenzen und über Jahre hinweg.

Zu den Vorwürfen gehören Identitätsdiebstahl, die Verbreitung expliziten Materials und erzwungene Handlungen unter dem Deckmantel der Komik. Der Fall wirft ein neues Licht auf Ulmens frühere Projekte, die häufig auf frauenfeindlichem Humor basierten. Rechtliche und öffentliche Reaktionen auf die Anschuldigungen stehen noch aus, während sich die Geschichte weiterentwickelt.

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