02 April 2026, 18:05

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und treibt Barrierefreiheit voran

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten Schilder, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und treibt Barrierefreiheit voran

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und setzt neue Impulse für Barrierefreiheit

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat sich erweitert und unternimmt neue Schritte, um die Zugänglichkeit in der Stadt zu fördern. Die Gruppe umfasst nun mehr Vertreter:innen und sorgt so dafür, dass eine breitere Palette an Stimmen Gehör findet. Zu den jüngsten Veränderungen gehören eine klarere Kommunikation sowie engere Verbindungen zu lokalen Entscheidungsprozessen.

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Der Beirat ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen und spiegelt damit die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt wider. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Mit dieser Erweiterung soll mehr Bürger:innen die Möglichkeit gegeben werden, inklusive Politiken mitzugestalten.

Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide werden die Bemühungen leiten, Perspektiven von Menschen mit Behinderungen stärker in die Stadtplanung einzubinden.

Der Beirat hat einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion verabschiedet, der in einfacher und leicht verständlicher Sprache verfasst ist. Dieses Dokument wird in Kürze im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) beraten. Nach der Zustimmung soll es dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt werden.

Um seinen Einfluss zu stärken, hat der Beirat Vertreter:innen in zentrale Ausschüsse des Stadtrats entsandt. Dieser Schritt stellt sicher, dass belange von Menschen mit Behinderungen in übergeordneten Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Beteiligten und bezeichnete die Arbeit als essenziell für eine lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt.

Der erweiterte Inklusionsbeirat nimmt nun eine aktivere Rolle in der Kommunalpolitik ein. Mit dem neuen Aktionsplan und den Ausschussvertretungen soll Barrierefreiheit fest in den städtischen Politiken verankert werden. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats markiert den nächsten Schritt in diesen Bestrebungen.

Quelle