26 March 2026, 18:05

Bergisch Gladbach: SPD und Grüne präsentieren Haushalt mit Sparzwang und Investitionen in Kitas und Verkehr

Detailierter Stadtplan auf Papier mit Gebäuden, Bäumen, Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text.

Bergisch Gladbach: SPD und Grüne präsentieren Haushalt mit Sparzwang und Investitionen in Kitas und Verkehr

SPD und Grüne in Bergisch Gladbach legen Haushaltsentwurf mit Sparmaßnahmen und gezielten Investitionen vor

Die SPD und die Grünen in Bergisch Gladbach haben einen Haushaltsplan vorgestellt, der auf Kosteneinsparungen und zentrale Investitionen setzt. Der Entwurf sieht Kürzungen bei den Personalkosten vor, gleichzeitig werden neue Mittel für öffentliche Dienstleistungen bereitgestellt und die Förderung von Infrastrukturprojekten fortgeführt. SPD-Fraktionschef Klaus Waldschmidt erläuterte die Zugeständnisse, die im Verlauf der Verhandlungen an die CDU gemacht wurden.

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Der vorgeschlagene Haushalt sieht für 2026 eine Reduzierung der Personalkosten um 2 Prozent vor, die sich 2027 auf 3 Prozent und 2028 auf 4 Prozent erhöht. Zudem sind ein Einstellungsstopp und eine strenge Obergrenze für genehmigte Stellen vorgesehen. Eine starre Deckelung der Personalkosten lehnte die SPD jedoch als inakzeptabel ab.

Um dringende Bedarfe zu decken, fließen 200.000 Euro in die Entlastung des Personalmangels in Kitas. Weitere 200.000 Euro sind für den Ausbau der Schnellbuslinien vorgesehen. Familien mit einem Einkommen von bis zu 40.000 Euro bleiben von Kita-Gebühren befreit.

Infrastruktur bleibt ein Schwerpunkt: 73 Millionen Euro sind für den Schulbau eingeplant. Eine zusätzliche Million Euro soll Schäden im Straßennetz der Stadt beheben. Als zentrales Investitionsvorhaben wird zudem die Umnutzung des Zanders-Industriegeländes hervorgehoben.

Waldschmidt betonte die Bedeutung einer soliden Haushaltspolitik und warnte die CDU vor Schritten, die die Stabilität des Haushalts gefährden könnten. Der Entwurf sieht keine Steuererhöhungen vor und setzt stattdessen auf eine nachhaltige Konsolidierung.

Der Haushalt verbindet Sparmaßnahmen mit gezielten Ausgaben für Verkehr, Kinderbetreuung und Schulen. Bei Annahme tritt der Plan 2026 in Kraft und sieht schrittweise Personaleinsparungen sowie die Fortführung von Infrastrukturprojekten vor. SPD und Grüne präsentieren ihn als Kompromiss, der auf Steuererhöhungen verzichtet und gleichzeitig lokale Bedürfnisse berücksichtigt.

Quelle