Bärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Unternehmen zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen
Lara LangeBärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Unternehmen zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat eine Digitalsteuer vorgeschlagen, um die Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen zu unterstützen. Ihrer Meinung nach sollten Unternehmen, die von künstlicher Intelligenz profitieren, einen Beitrag zur Staatsfinanzierung leisten. Ihre Äußerungen erfolgen zu einer Zeit, in der KI den Arbeitsmarkt weiterhin tiefgreifend verändert.
Bas warnte, dass künstliche Intelligenz alle Bereiche des Arbeitsmarktes erfassen werde. Sie räumte ein, dass durch den technologischen Fortschritt einige Jobs verschwinden werden.
Gleichzeitig betonte sie jedoch die Chancen im Handwerk. Laut Bas können Berufe wie Heizungsinstallateure nicht durch KI ersetzt werden. Diese Branchen bezeichnete sie als vielversprechende Perspektive für junge Menschen.
Mit ihrem Aufruf zu einer Digitalsteuer will die Ministerin sicherstellen, dass KI-gestützte Unternehmen fair zur Finanzierung öffentlicher Leistungen beitragen. Sie sieht darin eine Möglichkeit, die öffentlichen Dienstleistungen angesichts des Wandels in der Arbeitswelt zu stärken. Das Handwerk, so Bas, werde trotz Automatisierung unverzichtbar bleiben.






