Ausschreitungen und Großaufgebot: Essen erlebt chaotischen Protesttag mit 1.000 Demonstranten
Lara LangeAusschreitungen und Großaufgebot: Essen erlebt chaotischen Protesttag mit 1.000 Demonstranten
Am 15. März fanden im Essener Stadtzentrum fünf Versammlungen statt, an denen mehr als 1.000 Menschen teilnahmen. Die Kundgebungen führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, weshalb die Polizei mit einem Großaufgebot präsent war.
Der Tag begann mit Menschenansammlungen an mehreren Punkten der Stadt. Während das Drittligaspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Dynamo Dresden ohne größere Zwischenfälle verlief, kam es an anderen Orten zu Ausschreitungen. So wurde eine Friedensstörung mit 45 Beteiligten gemeldet.
Im Verlauf der Versammlungen versuchten Gruppen, Polizeiketten zu durchbrechen, und griffen Beamte an. Die Behörden leiteten daraufhin fünf Strafverfahren ein, unter anderem wegen Volksverhetzung und Körperverletzung. Drei weitere Anzeigen folgten wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Einsatzes von Pyrotechnik.
Die Ereignisse führten zu massiven Verkehrseinschränkungen und einer entschlossenen Reaktion der Sicherheitskräfte. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch, gegen mehrere Personen wurden bereits Anklagen erhoben.
