199 Familien im Kreis Steinfurt entkommen der Armut – dank FAMOS plus
Lokale Initiative im Kreis Steinfurt unterstützt fast 200 von Armut bedrohte Familien
In den vergangenen zwei Jahren hat eine lokale Initiative im Kreis Steinfurt fast 200 Familien, die von Armut bedroht sind, geholfen. Das Projekt FAMOS plus konzentriert sich darauf, die Lebensbedingungen zu verbessern und die soziale sowie wirtschaftliche Teilhabe benachteiligter Haushalte zu fördern. Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie vom Europäischen Sozialfonds, bietet es maßgeschneiderte Beratung für Menschen an, die von Ausgrenzung betroffen sind.
Seit dem Start des Projekts wurden 199 Teilnehmende mit insgesamt 557 Kindern unterstützt. Viele der Geförderten standen vor langfristigen Herausforderungen: 73 Prozent waren über längere Zeit arbeitslos, 8 Prozent lebten mit Behinderungen. Zudem hatten 77 Prozent einen Migrationshintergrund.
Die Ergebnisse zeigen Fortschritte in den Bereichen Beschäftigung und Bildung. Rund 30 Prozent der Teilnehmenden fanden eine Arbeit, begannen eine Ausbildung oder kehrten in die Schule zurück. Bei denen, die das Programm vorzeitig verließen, wurden über drei Viertel an andere Beratungsstellen, soziale Einrichtungen oder zuständige Institutionen vermittelt.
FAMOS plus ist an zwei Hauptstandorten in Ibbenbüren und Rheine aktiv. Das Projekt setzt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden – darunter die Verwaltung des Kreises Steinfurt – und verschiedenen Unterstützungseinrichtungen. Ziel ist es, koordinierte, ganzheitliche Hilfe zu leisten, statt isolierte Einzelmaßnahmen anzubieten.
Betroffene, die Unterstützung suchen, können das Team unter der Telefonnummer 02551/694983 kontaktieren oder die Projektwebsite unter www.famosplus.com besuchen.
Die Initiative hat messbare Erfolge für bedürftige Familien erzielt, mit einem Fokus auf nachhaltige Integration in Arbeit und Bildung. Durch die Vernetzung verschiedener Institutionen wird sichergestellt, dass die Unterstützung auch nach dem Ausstieg aus dem Programm weiterläuft. Die Finanzierung durch nationale und EU-Mittel ermöglicht es dem Projekt, weiterhin Armut und Ausgrenzung in der Region entgegenzuwirken.






